Übersicht
In Unternehmen existieren oft hunderte Varianten von IT-Arbeitsplätzen. Das Soft- und Hardware-Management dafür ist aufwändig und verschlingt bis zu 50 Prozent der jährlichen IT-Budgets. Einer der größten Kostentreiber ist die Wartung am Arbeitsplatz, die laut dem Analystenhaus Forrester bis zu acht Mal teurer sein kann als der Support über Service Desks. Die Variantenvielfalt lässt sich mit standardisierten ICT-Paketen, Virtualisierung und Desktop-Outsourcing deutlich reduzieren. Drei rollenbasierte Arbeitsplatzmodelle decken rund 80 Prozent der IT-Arbeitsplätze im Unternehmen ab. Neue Desktops stehen ad hoc bereit, spezielle Anwendungen lassen sich kurzfristig dazubuchen. Vorteil für die Nutzer: Ihre Arbeitsoberflächen – egal an welchem Endgerät – sehen immer gleich aus.
Klassische Desktops, Thin Clients und mobile Arbeitsplätze
Der Arbeitsplatz für Servicemitarbeiter besteht aus einem Thin Client, über den sämtliche Daten oder Anwendungen dynamisch über die Cloud aus einem Rechenzentrum bezogen werden können. Die zweite Variante ist ein klassischer Desktop mit eigener Rechenleistung. Teilweise ist die Software auf dem Rechner installiert. Dazu gehören etwa rechenintensive Programme wie CAD-Systeme oder Filmbearbeitungsprogramme. Der dritte Arbeitsplatz deckt den Bedarf mobiler Mitarbeiter ab. Er beinhaltet beispielsweise in die IT-Architektur integrierte Smartphones, Notebooks oder Tablet-PCs. Sie haben über virtuelle private Netze (VPN) Zugriff auf die persönlichen virtuellen Desktops des Mitarbeiters.