Ihre Suche
Sie wollen ausschließlich Videos ansehen?
Sie wollen Presseinformationen einsehen?
Ihr Ansprechpartner
T-Systems Core Beliefs
Das Thema im T-Systems Blog
Über T-Systems 15. August 2012
Wo Autos miteinander sprechen lernen

Mobil immer “up-to-date”
Daimler und Telekom schließen Partnerschaft
KPT verlängert Vertrag
Feldversuch für die Mobilität von morgen: Wenn Autos Informationen direkt austauschen, können Fahrer Unfälle und Staus besser vermeiden.
Herr Schubert fährt an einem nebligen Herbstmorgen über die Landstraße zur Arbeit. Sensoren an der Unterseite seines Wagens prüfen die Straße: Ist sie nass? Gibt es Raureif, oder sogar schon Glatteis? Diese Daten sendet der Bordcomputer selbständig und anonym an den nachfolgenden Verkehr und an die Verkehrsleitzentrale. Informationen zur Straßenlage erscheinen auf den Display der Wagen und Motorräder hinter ihm. Die Fahrer sind gewarnt und passen ihre Fahrweise an – Science Fiction? Zukunftsmusik?
Wissenschaftler und Experten im Projekt simTD (sichere intelligente Mobilität Testfeld Deutschland) forschen seit über drei Jahren an Technologien, die genau dies leisten sollen. Seit dieser Woche wird die Technik erstmals unter realen Bedingungen erprobt – in einem der weltweit größten Feldversuche zur Car-to-X-Kommunikation.120 Versuchsfahrzeuge werden ein halbes Jahr lang auf Autobahnen, Bundesstraßen und innerstädtischen Routen in und um Frankfurt am Main unterwegs sein. 60.000 Kilometer werden sie dabei zusammen pro Woche zurücklegen. Die Daten senden und empfangen sie über „hybride Kommunikation“, also eine Kombination aus Mobilfunk und dem neuesten WLAN-Standard.
Direkte Kommunikation aktueller Daten
Frühzeitige Gefahrenmeldungen und schnelle Verkehrsinformationen, die bessere Erfassung der Verkehrslage sowie ergänzende Dienste können den Verkehr sicherer und komfortabler machen. Hat ein Wagen beispielsweise eine Panne oder fährt auf ein Stauende zu, sendet das Fahrzeug mit Einschalten der Warnblinkanlage automatisch ein Signal direkt an den nachfolgenden Verkehr. Schaltet ein Fahrer den Scheibenwischer ein, erhalten nachfolgende Wagen die Information: „Weiter vorne regnet es.“ Staudaten erhalten Wagen aus der Verkehrsleitzentrale via Mobilfunk und geben sie dann über WLAN an die Fahrzeuge um sie herum weiter.
Europaweit Standards setzen
Die neue Mobilitäts-Technologie wäre wenig sinnvoll, wenn Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller verschiedene Sprachen sprächen. Eine solche babylonische Verwirrung schließt simTD aus: Nahezu die gesamte deutsche Automobilindustrie ist beteiligt, zusammen mit mehreren Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen wie Bosch, Continental und der Telekom. Ziel des von den drei Bundesministerien für Verkehr, Wissenschaft und Wirtschaft geförderten Projekts (Forschungsvolumen 69 Millionen Euro) ist ein offener europaweiter Industriestandard für die Kommunikation zwischen Autos, Infrastrukturen und Verkehrsleitstellen. „Mit dem Projekt werden die politischen, wirtschaftlichen und technologischen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Einführung der Fahrzeug-Fahrzeug- und Fahrzeug-Infrastruktur-Vernetzung vorbereitet“, erklärt simTD-Projektleiter Christian Weiß. Damit werde der Innovationsvorsprung der deutschen Industrie gesichert.
Verwandte Themen
Road Charging & Telematics
Mit Telematik-Plattformen Fahrzeuge und Transporte verfolgen, auswerten und abrechnen.
Vernetztes Fahrzeug
Special Intelligente Netze.
Virtual Private Networks
Gemanagte VPN-Lösungen sichern die Basis für Applikationen aus der Cloud.
Verwandte News
25. August 2011 Über T-Systems
Mehr Schutz vor Unfällen und Staus
Wie können ICT-Technologien den Verkehr sicherer machen? - europaweit größter automobiler Feldversuch.
29. Mai 2012 Branchen
Dynamische IT für SEAT
Autobauer verlängert IT-Services-Vertrag mit T-Systems.
8. März 2012 Über T-Systems
Flottenmanagement aus der Cloud
Mit Telematiksystemen sparen Speditionen Betriebskosten

