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Banking

Zukunftsfähige IT-Infrastruktur, Roll-out während des laufenden Banken-Filialbetriebs

Auf einen Blick

Die HVB Group ist die zweitgrößte private Großbank in Deutschland und gehört mit der Bank Austria Creditanstalt zu den Marktführern in Österreich. „Die Bank im Herzen Europas“ hat sich in Zentral- und Osteuropa als führendes Bankennetzwerk positioniert. Mit mehr als 66.500 Mitarbeitern, 2.100 Filialen und über 8,5 Mio. Kunden kümmert sich die HVB um die Details des europäischen Privat- und Firmenkundengeschäfts. Die HVB Informations-Verarbeitungs-GmbH, kurz HVBInfo, betreibt als hundertprozentige Tochtergesellschaft der HypoVereinsbank AG die komplette IT-Infrastruktur des HypoVereinsbank-Konzerns. Rund 660 Mitarbeiter an den Standorten München, Hamburg und London sichern das Tagesgeschäft und garantieren die Verfügbarkeit. Die Leistungen der HVBInfo umfassen alle IT-Kernbereiche vom Desktop-Service über den Betrieb der Client-/Serverarchitekturen bis hin zu übergreifenden Web-Applikationen. Allein mit der HVB Group werden pro Tag ca. 5 Mio. Online-Transaktionen abgewickelt – Tendenz steigend.

Aufgabe

Die Zielsetzung der HVBInfo bestand darin, dem Geschäftsfeld Deutschland, als ihrem größten Auftraggeber innerhalb der HVB Group, eine moderne, homogene und flexible IT-Landschaft bereitzustellen. Dadurch wollte man mehr IT-Effizienz erreichen und gleichzeitig die IT-Kosten reduzieren. In diesem Zusammenhang sollte auch die bis dahin vorherrschende technische Aufteilung in die Bereiche „NT-Vertrieb“ und „NT-Zentrale“ abgelöst werden. Die technologische Basis dafür sollten WinXP Clients und Win2003-Server mit Active Directory (AD) bilden. Der Projektname: HYPerPC GFD. Der Roll-out mit XP-/Win200x-Migration und AD sollte sich bundesweit über 740 Filialstandorte der Hypo-Vereinsbank sowie der integrierten Vereins- und Westbank erstrecken. Als wichtig galt vor allem die Aufrechterhaltung des ungestörten Filialbetriebes und die termingerechte Bereitstellung der Arbeitsplatzfunktionalität.

Lösung

T-Systems erhielt den Auftrag über den Roll-out mit einem Gesamtvolumen von rund 25 Mio. Euro. Innerhalb von nur vier Monaten wurde das Projekt realisiert. Erfolgsfaktoren waren das professionelle Projektmanagement mit Projektoffice und einem Stab aus 150 Mitarbeitern. Nach einer umfassenden Ortsbegehung aller Standorte folgten DV-Konfiguration, die Beschaffung der Hardwarekomponenten und die Pre-Installation der Systeme. Die Vor-Ort-Installation erfolgte nach Filialschluss und am Wochenende. T-Systems übernahm auch Abbau, Abtransport, Entsorgung und Wiedervermarktung der Altgeräte. Die laufende Betriebsverantwortung liegt nach wie vor bei HVBInfo. Um unmittelbar nach dem Roll-out die Systemverfügbarkeit sicherzustellen, unterstützte das T-Systems-Team die HVBInfo bei der Datensicherung, in User Help Desk und Störungsanalyse, bei der Software-Versorgung und der AD-Kontenmigration sowie im Umfeld der Network Attached Storage (NAS)-Device; ergänzt um eine bundesweite dreitägige Interimswartung.

Kundennutzen

Die HVBInfo betreibt nun eine homogene, technologisch zukunftsweisende IT-Infrastruktur. Sie genießt alle Effizienz-Vorteile einer standardisierten Technik. Der viermonatige Roll-out verlief reibungslos und zur vollsten Kundenzufriedenheit bei laufendem Banken-Filialbetrieb dank der Installation in Spätschichten und an den Wochenenden. Das langjährige HVB-Know-how bei T-Systems und die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der HVBInfo trugen zur schnellen und reibungslosen Abwicklung wie auch zum oordinierten Vorgehen mit den anderen HVBInfo-Vertragspartnern bei.