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Gesundheitswesen

Madaus – Dynamisches SAP-Konzept senkt Betriebskosten

Auf einen Blick

Der traditionsreiche Pharmakonzern Madaus wurde 1919 gegründet und hat seinen Stammsitz in Köln. Das international tätige Unternehmen entwickelt und produziert mit rund 1.500 Mitarbeitern vorwiegend pflanzliche Arzneimittel und gilt als Spezialist im Bereich der Urologie. Madaus besitzt weltweit eigene Produktionsstätten im In- und Ausland. Neben der klassischen Pharmaproduktion verfügt das Unternehmen auch über Standorte, die auf die Herstellung phytopharmazeutischer Wirkstoffe und Zubereitungen spezialisiert sind.

Aufgabe

Mit der Unternehmenssoftware SAPSAP
Die SAP AG ist einer der größten Hersteller für Unternehmenssoftware.
verwaltet Madaus bereits seit vielen Jahren seine Geschäftsdaten und steuert Prozesse in Produktion und Logistik. Von T-Systems als Service Provider kam der Vorschlag, auf ein neues, zukunftsweisendes SAP-Konzept umzustellen. Die Lösung „Dynamic Services for SAP Solutions“ macht es möglich, die benötigte IT-Infrastruktur besser und flexibler zu nutzen und mehr Leistung zu günstigeren Konditionen zu beziehen. Da die SAP-Systeme unmittelbar Einfluss auf die Produktionskette bei Madaus nehmen, unterliegen sie äußerst strengen nationalen, europäischen und US-amerikanischen Richtlinien und müssen validiert sein. Die Dokumentation aller Eingriffe und Änderungen hat lückenlos zu erfolgen. Ein unabhängiger Sachverständiger nimmt alle Prozesse einmal pro Jahr akribisch unter die Lupe – inklusive ITIT (= Information Technology)
Informationstechnik oder Information Technology (IT) ist ein Oberbegriff für die Informations- und Datenverarbeitung sowie für die dafür benötigte Hard- und Software. 
-Infrastruktur.

Lösung

In der Vergangenheit war jeder SAP-Anwendung bei Madaus ein dediziertes IT-System zugewiesen. Kamen neue Aufgaben hinzu, wuchs die Serverlandschaft stets mit. Diesem Automatismus hat das Pharmaunternehmen nun einen wirksamen Riegel vorgeschoben – es bezieht sämtliche Server- und Speicherkapazitäten für SAP-Anwendungen nach Bedarf aus einem Rechenzentrum von T-Systems. Madaus bestellt nur noch die tatsächlich benötigten Ressourcen über das Netz und spart dadurch den Kauf eigener Applikationsserver.
Die technische Basis für solch höchst effiziente SAP-Services legt das sicherheitszertifizierte Rechenzentrum von T-Systems in Frankfurt am Main. Hier ermöglicht die Virtualisierung sämtlicher Server-Ressourcen ein Überschreiten altbekannter Hardware-Grenzen. Die Computing-Experten verteilen SAP-Applikationen und -Dateien im laufenden Betrieb flexibel auf mehrere IT-Ressourcen. Die dynamische Partitionierung erlaubt es, die Infrastruktur optimal auszunutzen. Statt eines festen Tarifs zahlen Unternehmen nur die tatsächlich beauftragten Leistungen. So lassen sich die Kosten – abhängig vom Bedarf – äußerst transparent kalkulieren. Jeder zahlt nur soviel, wie gerade benötigt. Dedizierte Server, Speicherstrukturen und Netzwerke sind überflüssig.

Kundennutzen

Die Skaleneffekte, die T-Systems weiter gibt, senken bei Madaus die laufenden Betriebskosten um bis zu 20 Prozent. Die Kapazitäten im Rechenzentrum orientieren sich nicht mehr am Maximalbedarf, sondern passen sich dem jeweiligen Geschäftsverlauf an. Es gibt keine starren, auf Jahre hinaus festgelegten Nutzungszeiträume mehr, sondern variable, „atmende“ Vereinbarungen. Das Application Outsourcing bei Madaus umfasst Hardware, Infrastruktur, Datenbanken und den Basisbetrieb SAP-Release 4.6C.