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Consumer Goods

Starke Verknüpfung

Auf einen Blick

Systemhaus im Bereich Prepaid-Produkte
Die Payzone GmbH ehemals alphyra GmbH (gegründet unter dem Namen EVS GmbH) mit Sitz in Trier ist einer der europaweit führenden Anbieter eines Systems zur elektronischen Aufladung von Prepaid-Produkten. Das Unternehmen bietet verschiedene Hardwarelösungen, mit denen sich vor allem Guthaben von Prepaid-Handys schnell und einfach aufladen lassen aber auch elektronischer Zahlungsverkehr und Geschenkkarten abgewickelt werden können. An den Terminals von Payzone geben Verkäufer die Aufladewünsche der Kunden ein und kassieren den jeweiligen Betrag. Mit Hilfe der Selbstbedienungsautomaten, die Münzen und Scheine annehmen, können Kunden ganz ohne Mitwirken eines Verkäufers ihre Karten aufladen.
Die Geschäftsidee hinter dem System: Moderne Technik soll Händler wie Kioskbesitzer und Tankstellenpächter von der Beschaffung und Bevorratung der Rubbel-Codekarten entlasten. „Die hohe Kapitalbindung durch diese Karten und das Diebstahlrisiko kann unser System ihnen ersparen“, sagt Matthias Schneider, einer der beiden Unternehmensgründer und ehemaliger Geschäftsführer.
Die Terminals und Automaten, die von namhaften Herstellern produziert werden, stattet Payzone mit einer selbst entwickelten Software aus. Neben Guthaben für Prepaid-Konten können über die Automaten zum Beispiel auch Handy-Logos und Bildschirmschoner vertrieben werden, die dann per SMS beim Besteller eintreffen. Kunden von Payzone sind Lotteriegesellschaften, außerdem Presse-, Tabakgroßhändler und Handelsunternehmen wie Edeka und Schlecker. Außer in Deutschland agiert das Unternehmen auch in Belgien, Luxemburg, Österreich, der Schweiz, Irland, England und Polen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 50 Mitarbeiter.

Aufgabe

Enge Verzahnung der Rechenzentren
Die Firma Payzone stellt nicht nur die Terminals und Selbstbedienungsautomaten bereit, sondern unterstützt im laufenden Betrieb auch den für jede Aufladetransaktion erforderlichen Datenaustausch: Von den Geräten werden Auftragsdaten wie die Mobilfunknummer des Kunden über Payzone an die Mobilfunkanbieter geschickt; diese senden – wieder über den Dienstleister in Trier - ihre Auftragsbestätigung zurück sowie häufig auch einen so genannten Cashcode. Diese Ziffernfolge wird vom Terminal oder Automaten ausgedruckt und der Kunde tippt sie auf seinem Handy zur Guthabenaufladung ein.
Für den Austausch der Transaktionsdaten sind die Verkaufsgeräte via mobiler Datenkommunikation im Mobilfunknetz der Telekom an die Payzone-Rechnersysteme angebunden. Diese steuern den für die elektronische Konto-Aufstockung erforderlichen Datenaustausch zwischen den Terminals und Automaten auf der einen Seite und den Mobilfunkanbietern auf der anderen Seite. Außerdem nehmen sie Sicherheitsspeicherungen vor und dokumentieren auch alle für Payzone relevanten Daten.
Der Austausch und die Bearbeitung digitaler Daten gehören damit zum Kerngeschäft von Payzone. „Wir sind rund um die Uhr auf eine einwandfreie Datenverarbeitung angewiesen“, betont Payzone-Executive Director Jörg Steinmetz. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen zwei Rechenzentren, eins in Trier und eins im gut 500 Kilometer entfernten Magdeburg, betrieben von T-Systems. Daten können so bei Lastspitzen arbeitsteilig verarbeitet werden. Außerdem laufen gleiche Systeme an zwei Orten parallel - fällt eines der beiden aus, funktionieren die Prozesse über das andere normal weiter.
Voraussetzung für den sinnvollen und effektiven Betrieb der beiden Rechenzentren ist eine leistungsfähige, zuverlässige Datenverbindung. „Nur auf der Basis einer starken Datenleitung zwischen Trier und Magdeburg können sich die beiden Rechenzentren die Aufgaben teilen, kann das eine im Notfall auf die parallelen Anwendungen und Datenbestände des anderen zugreifen“, betont Klaus Schmitt, IT-Leiter bei Payzone. „Wir brauchen eine Verbindung, über die wir die Rechenzentren ohne großen Aufwand so eng wie möglich verzahnen können.“

Lösung

Rasante Datenkommunikation im Netz von T-Systems
Die gesuchte Datenleitung fand Payzone bei T-Systems, der Großkundensparte der Deutschen Telekom. Das Angebot DDV-M EthernetEthernet
Ethernet ist eine kabelgebundene Datennetztechnologie für lokale Datennetze (LANs). Sie ermöglicht den Datenaustausch zwischen allen in einem lokalen Netz angeschlossenen Geräten (Computer, Drucker, etc.). Nur in seiner traditionellen Ausprägung erstreckt sich das LAN dabei nur über ein Gebäude. Ethernet-Technologie verbindet heute auch Geräte über weite Entfernungen.
100 (DDV-M, gemanagte Datendirektverbindung) erwies sich als optimale Lösung für eine einfach zu steuernde, breitbandige Verknüpfung der Payzone-Rechenzentren in Trier und Magdeburg. Über DDV-M Ethernet 100 können Unternehmen die lokalen Netzwerke verschiedener Standorte mit einer Bandbreite von bis zu 100 Megabit pro Sekunde miteinander verbinden. Ethernet-Schnittstellen ermöglichen dabei eine nahtlose Anbindung der lokalen Netze. Denn: Ethernet ist ein heute weit verbreiteter Standard für die Datenübertragung in lokalen Netzwerken.
Auch bei der externen Datenkommunikation im Festnetz setzt Payzone auf T-Systems: Das Rechenzentrum in Trier verfügt mit CompanyConnect über eine leistungsfähige, permanente Internetanbindung. Derzeit nutzt das Untenehmen eine CompanyConnect Anbindung mit einer Bandbreite von 20 Megabit pro Sekunde (Mbit/s); diese kann nach Bedarf in Schritten von je zwei Mbit/s bis auf 34 Mbit/s erhöht werden. Diese Flexibilität und vor allem die hohe Zuverlässigkeit von CompanyConnect waren ausschlaggebend für die Wahl des T-Systems Produkts.
Das Szenario: Zuverlässig starke Verbindungen

Kundennutzen

Zukunftssichere Lösung
„Mit DDV-M Ethernet 100 verfügen wir über eine optimale Verbindung zwischen unseren Rechenzentren, die wie unsere lokalen Netze auch einem höheren Datendurchsatz gewachsen ist“, sagt IT-Expert Stephan Heintz. „Und auch die CompanyConnect Anbindung können wir bei Bedarf noch Schritt für Schritt aufbohren.“