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Öffentlicher Sektor

ICT-Outsourcing bei der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH.

Auf einen Blick

Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH ist eine technisch-wissenschaftliche Forschungs- und Sachverständigenorganisation mit Sitz in Köln. Sie stellt interdisziplinäres Wissen, fortschrittliche Methoden und qualifizierte Daten zur Verfügung, um die Sicherheit technischer Anlagen zu bewerten und zu verbessern und den Schutz von Mensch und Umwelt vor Gefahren und Risiken solcher Anlagen weiterzuentwickeln. Der Schwerpunkt ihrer Arbeiten liegt auf dem Gebiet der nuklearen Sicherheit. Hier ist die GRS Deutschlands zentrale Fachinstitution. Insgesamt arbeiten rund 400 Mitarbeiter (davon 300 Wissenschaftler) an vier Standorten in Deutschland (Berlin, Braunschweig, Garching und Köln). Tochtergesellschaften sind das Institut für Sicherheitstechnologie (ISTec) GmbH und gemeinsam mit der französischen Partnerorganisation Institut de Radioprotection et de Sûreté Nucléaire (IRSN) die RISKAUDIT IRSN/GRS International (EWIV) mit Sitz in Paris und technischen Büros in Moskau und Kiew.

Aufgabe

Etwa seit Mitte der 90-er Jahre wurden in der GRS in verstärktem Maße Überlegungen angestellt, wie der IT-Service effektiver erbracht und transparenter gestaltet werden könnte, wobei natürlich verstärkt durch den Richtungswechsel in der Kernenergiepolitik der Bundesrepublik Deutschland ab 1998 – zunehmend auch Kostenüberlegungen eine wichtige Rolle spielten. In einer länger andauernden Orientierungsphase wurden verschiedene Modelle für ein Outsourcing der IT-Dienste geprüft. Schließlich entschied sich die GRS für ein Full-Service Outsourcing Modell nach dem Vorbild des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), welches diesen Weg bereits 1999 gegangen war. Im Dezember 2001 konnte ein Service-Vertrag über Lieferungen und Leistungen auf dem Gebiet der Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnologie mit einer Laufzeit von 6 Jahren geschlossen werden. Aus einer europaweiten Ausschreibung ging die T-Systems Solutions for Research GmbH als Gewinner hervor, somit wurde im Frühjahr 2007 ein neuer Vertrag, wiederum mit einer Laufzeit von 6 Jahren ab dem 01.01.2008, geschlossen.

Lösung

Die T-Systems-Tochter Solutions for Research GmbH (SfR) ist seit 2002 der IT-Service-Partner der GRS. Im Rahmen des Outsourcing des IT-Bereiches waren damals 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GRS von SfR übernommen worden. Diese brachten – neben ihrer hohen fachlichen Qualität – auch insbesondere Kenntnisse und Fähigkeiten in die neue Firma ein, die im Forschungsumfeld der GRS, des DLR und anderer Kunden gefragt waren. So konnte das Outsourcing-Projekt von Anfang an zu einem Erfolg werden. Dies wurde und wird in regelmäßigen undenzufriedenheitsumfragen immer wieder bestätigt.
Das Dienstleistungsspektrum umfasst mehrere Leistungspakete,die von der Betreuung und Weiterentwicklung der Infrastruktur,der Netzwerke, Telekommunikationseinrichtungen und Hochleistungsrechner,über Arbeitsplatzsysteme, die betriebswirtschaftliche IT bis hin zur IT-Security reichen. Auf proaktive Beratungs- und Unterstützungsleistungen für die Anwender wird von der GRS ebenso großer Wert gelegt wie auf die selbstverständliche Erbringung der „normalen“ Betriebsleistungen (Installation und Administration, Changes). Dem entsprechend wurde der Servicevertrag so gestaltet, dass die Leistungen innerhalb zweier Leistungskategorien erbracht werden, den so genannten Basis und Abrufleistungen. Die Basisleistungen umfassen betriebsnotwendige Installations- und Administrationstätigkeiten sowie Änderungsdienste, die Abrufleistungen dagegen in der Regel Arbeiten mit Projektcharakter, wie die Entwicklung und Einführung neuer Dienste und Services, große Software-Rollouts etc.
Das gleiche Dienstleistungsspektrum wird auch an den ausländischen Standorten der Tochtergesellschaft Riskaudit geboten – die Kommunikations-Netzwerke sind über Hochleistungsverbindungen eng miteinander verbunden, so dass Geschäftsreisende des Kunden an allen Standorten die gleichen Arbeitsbedingungen vorfinden. T-Systems Solutions for Research setzt dazu an einigen dieser Standorte lokales Personal ein, welches regelmäßig zu Konsultationen sowie SfR-internen Aus- und Weiterbildungsbildungsveranstaltungen eingeladen wird. Damit wird auch dort ein hohes Serviceniveau erreicht und gehalten.

Kundennutzen

„Die GRS hat seit 2002 sehr gute Erfahrungen mit dem Auslagern der Informations- und Kommunikationstechnologie an den IT-Service-Partner T-Systems Solutions for Research GmbH gemacht. Die GRS kann sich so auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und verfügt gleichzeitig über die erforderlichen Ressourcen für den Forschungsbetrieb. Die Übernahme der Aufgaben durch einen Dienstleister hat sich insgesamt als ein sehr wirtschaftlicher Weg für uns erwiesen“ (Hans Steinhauer, kaufmännisch-juristischer Geschäftsführer der GRS).