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Öffentlicher Sektor

Integrierte Sprach/Datenkommunikation im kirchlichen Dienst

Beim Bischöflichen Generalvikariat (BGV) in Trier zählt kirchliches Engagement. Voraussetzung dafür, dass die Unterstützung im Bistum Trier sowie den kirchlichen Gemeinden effizient ankommt: Eine professionelle Planung, Koordination und Umsetzung aller zentralen, technischen, pastoralen und sozialen Dienste.
Eine hochmoderne Voice-over-IP-Lösung kam dafür wie gerufen. Das BGV Trier hat sie mit der Unterstützung durch T-Systems aus der Taufe gehoben.

Auf einen Blick

Das Bistum Trier umfasst die ehemaligen rheinland-pfälzischen Regierungsbezirke Trier, teilweise Koblenz sowie das Bundesland Saarland außer dem Saar-Pfalz-Kreis. Das Bischöfliche Generalvikariat (BGV) mit circa 300 Beschäftigten am Standort Trier ist die zentrale Verwaltung des Bistums. Von hier aus werden die insgesamt 965 Pfarreien des Bistums verwaltet, die seit April 2004 in 35 Dekanaten zusammengefasst sind.

Lösung

Die BGV-interne Projektgruppe war damit beauftragt worden, eine zukunftsweisende IPTelefonielösung umzusetzen. In diesem Zusammenhang sollte auch die bestehende Koax-Verkabelung abgelöst werden. Nach umfangreicher Prüfung erhielt die von T-Systems geplante Voice-over-IP (VoIP)-Lösung den Zuschlag.

Die passive LAN-Infrastruktur.

Auf dem Campus Trier wurde eine Gigabit-Ethernet Verkabelung mit etwa 1.400 Anschlüssen realisiert. Die bestehende Verkabelung wurde durch Glasfaserleitungen im Backbone- und Steigleitungsbereich sowie eine Kategorie-6 Kupferverkabelung im Etagenbereich ersetzt.

Die aktive LAN-Infrastruktur.

Als aktive Netzwerkkomponenten kommen Switch-Systeme der Catalyst-Reihe von Cisco Systems zum Einsatz. Als Etagenverteiler fungieren Catalyst-Switch-Systeme. Sie liefern auch die Stromversorgung für die angeschlossenen IP-Telefone. Die Etagen-Switch-Systeme sind über Gigabit-Ethernet-Verbindungen mit dem zentralen Catalyst verbunden.

Das LAN-Management.

Über das LAN-Managementsystem haben die Netzwerkadministratoren ihr Netzwerk sicher im Griff.

Die VoIP-Infrastruktur.

Die Arbeit der Telefonanlage hat ein Cisco Media Convergence-Server mit integriertem Call Manager übernommen. Für eine hochverfügbare IPTelefonie wurde dieser Server redundant ausgelegt.
Ein zusätzliches Voice-Gateway verbindet die knapp 400 IP-Telefone mit dem öffentlichen Telefonnetz.

Die Zusatz-Funktionen.

Die Unified Messaging-Lösung von Cycos ermöglicht integrierte Sprach-/Daten-Dienste für die Mitarbeiter des Bistums. Sie können darüber ihre persönlichen Sprachboxen einrichten sowie Fax-Nachrichten aus Microsoft Outlook/ Exchange heraus senden und empfangen.
Eine weitere Applikation, AndTek, steuert für eine komfortable IP-Telefonie unter anderem Chef-Sekretär-, Gruppen- und Durchsage-Funktionen bei.

Die Anbindung der Außenstellen.

Knapp 60 Rendanturen und Dekanate sind über VPN-Router von Cisco Systems und T-DSL mit der Zentrale verbunden. Zudem sind die vier Außenstellen der Weihbischöfe in die VoIPLösung integriert.

Die Einsatzpraxis.

Die umfassende VoIP-Lösung, professionell geplant und realisiert von T-Systems, ging im Februar 2005 in den Regelbetrieb.
Die Administratoren des BGV sind seither nur noch mit einem Sprach/Daten-Netz konfrontiert. Der redundant ausgelegte Call Manager sowie das zentrale Switch-System mit doppelter Supervisor Engine und redundantem Netzteil garantieren eine hohe Verfügbarkeit der Sprach-/Daten-Kommunikation.

Kundennutzen

Ralf Schares, Leiter der IS-Abteilung beim Bischöflichen Generalvikariat in Trier, lobt den problemlosen Wechsel ins konvergente Netz. „Wir konnten uns eine Bruchstelle in unseren kirchlichen Diensten nicht leisten.“
Die Spezialisten der T-Systems hatten dafür das komplette VoIP-System parallel aufgebaut und umfangreich getestet, bevor die alte Installation ab- und die neue angeschalteten wurde.
Die über das konvergente Netz (ein Netz für Sprache und Daten) erreichten Einsparungen haben das Bistum Trier überzeugt: “Sie stecken für uns vor allem in der zentralen Administration, schnellen Anschlussveränderungen, niedrigeren Hard- und Softwareinvestitionen bei Erweiterungen sowie einer einfacheren Integration neuer Anwendungen.“ so der Leiter der IS-Abteilung.