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Top Story: T-City

Startschuss für die Stadt der Zukunft

Die Entscheidung ist gefallen: Friedrichshafen ist Deutschlands erste T-City. Eine Schlüsselrolle beim Aufbau bürgerfreundlicher Dienste übernimmt T-Systems.
Ob Steuererklärung, Ausweisverlängerung oder der Anmeldung eines neuen WohnsitzesPerfekter Bürgerservice im Netz
Ob Suche nach einem ehemaligen Schulfreund, Überprüfen einer Kundenliste oder Aufspüren eines säumigen Zahlers – es gibt viele Situationen, in denen Bürger und Unternehmen nur mit einer Melderegisterauskunft weiterkommen.
Diese Auskunft mussten sie früher schriftlich bei der zuständigen Meldebehörde beantragen. Im Saarland geht das jetzt schneller und einfacher – mit einer Anfrage im Internet. Der neue Service ist über das E-Government-Portal des Saarlands (www.buergerdienste saar.de) zu erreichen. Entwickelt wurde die neue Lösung in einem gemeinsamen Projekt von Land, Zweckverband eGo-Saar, T-Systems und PC-Ware. Nach Eingabe von Vor- und Familiennamen sowie zwei weiteren Merkmalen, mit denen sich die gesuchte Person eindeutig identifizieren lässt, erhält der Anfragende umgehend eine sogenannte einfache Melderegisterauskunft.
Diese einfache Form enthält ausschließlich Angaben zu Vor- und Familienname, Doktorgrad und Anschrift. Auch für die Landesverwaltung und die Kommunalverwaltung wird es künftig einfacher, Verwaltungsvorgänge, für die aktuelle Meldedaten erforderlich sind, schnell und effizient zu erledigen. Speziell Sicherheitsbehörden werden von der 24-Stunden-Auskunft profitieren.
- dank Internet und Mobilfunk können Bürger künftig zunehmend auf Behördengänge verzichten. Von zu Hause aus kommunizieren sie mit den Mitarbeitern der Verwaltung. Und sollte doch mal ein Termin vor Ort nötig sein, wird im Amt an einem vernetzten Serviceplatz der Rundumdienst geboten.
Deutschlands Kommunen entdecken den Service – und setzen dabei auf ausgeklügelte Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnik (ICT). Der Schlüssel zum Erfolg heißt Vernetzung.Mehr Freiraum für die Verwaltung
Die Stadt Schweinfurt nimmt sich für ihre Einwohner viel Zeit: 52 Stunden pro Woche hat der Bürgerservice geöffnet.
Wer dringend Auskunft braucht, kann die Anfrage auch telefonisch erledigen – ein Callcenter unterstützt mehr als 90 kommunale Dienstleistungen. Ein überzeugendes Angebot, befand auch die Jury des „Bayern-Online-Preises“ – 2006 erhielt Schweinfurt die begehrte Auszeichnung. Basis für die ausgeprägte Bürgerfreundlichkeit ist ein Outsourcing-Vertrag mit T-Systems. Bereits 2001 übernahm die Telekom-Tochter den Betrieb und die Bereitstellung der gesamten IT-Hardware in der Verwaltung.
Jüngst wurde der Vertrag um die Auslagerung der Telefontechnik, der Datennetze sowie Anbindungen für Telearbeitsplätze erweitert. Auch für die Erfassung der Arbeitszeit stellt T Systems eine Lösung bereit. „Wir erwarten nun Einsparungen bei den Betriebskosten und eine weitere Optimierung des Bürgerservice“, sagt Amtsleiter Werner Duske. Auch die Mitarbeiter der IT-Abteilung profitieren vom Outsourcing: „Sie können sich auf Fachanwendungen konzentrieren und haben zum Beispiel ein Dokumenten-Management-System für die Kfz-Zulassungsstelle und eine Software für das Stadttheater entwickelt“, so Duske.
Über eine einheitliche Infrastruktur werden in der öffentlichen Verwaltung zuvor getrennte Abteilungen und Behörden miteinander verbunden.
Mit einem Ideenwettbewerb lässt die Deutsche Telekom die Stadt der Zukunft jetzt Wirklichkeit werden. T-City heißt das europaweit einmalige Projekt, an dem sich 52 Kommunen mit bis zu 100.000 Einwohnern beteiligt haben. Die Entscheidung ist gefallen: Das beste Konzept hat Friedrichshafen vorgelegt – die Jury kürte die Kommune zu Deutschlands T-City. Hier wird die Telekom bis zu 35 Millionen Euro in Sach-, Personal- und Finanzmitteln für die Hochgeschwindigkeitsbreitband-Infrastruktur, also Mobil- und Festnetz, investieren, außerdem bis zu 80 Millionen Euro in Sach-, Personal- und Finanzmitteln für einzelne Projekte. Public Private PartnershipsInnovative Verkehrssteuerung per Maut
Die Aufgabe ist gigantisch: Für das 12.000 Kilometer umfassende deutsche Autobahnnetz soll ein Mautsystem entwickelt werden – mit hohem Anspruch an die Technik.
Alle Lkw ab zwölf Tonnen Gewicht müssen erfasst werden, die Abrechnung jedoch erfolgt abhängig von Achszahl, Schadstoffklasse und zurückgelegten Kilometern. Die Lösung: Fahrer können sich manuell an Terminals und per Internet einbuchen. Oder On-Board-Units im Fahrzeug übernehmen automatisch die Abrechnung mithilfe von Satellitennavigation. Ständig erhalten die Kleincomputer per Funk Online-Updates für Tarife, Streckennetz und Software.
Eine Vielzahl von Komponenten wird verbunden – mit Erfolg: Anfang 2005 startet die im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums entwickelte Lösung Toll Collect – sie erhält unter anderem den Innovationspreis des Bundesverbandes Public Private Partnership (PPP, Partnerschaft zwischen Institutionen der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft). „Das deutsche Mautsystem bietet eine Flexibilität, die technisch bisher von keinem anderen System weltweit erreicht wird“, sagt Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee. Das System hat auch internationales Interesse geweckt. Erste Tests zeigen: Auch beim grenzüberschreitenden Verkehr ist auf die satellitengestützte Mauterhebung Verlass.
eröffnen dabei den Kommunen ganz neue Geschäftsmodelle.
Abbau von Bürokratie
„Friedrichshafen wird mithilfe unserer ICT-Infrastruktur eine Reihe von neuen Services aufbauen“, sagt René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Sie sorgen für mehr Bürgerbeteiligung und einen Abbau von Bürokratie.“ Die Projekte betreffen das gesamte öffentliche Lebens. T-Systems stellt einen Großteil der notwendigen Leistungen zur Verfügung.
Die Möglichkeiten, die eine ICT-Infrastruktur wie das Hochgeschwindigkeits-Datennetz der Deutschen Telekom einer Kommune bietet, sind nahezu unbegrenzt: Ärzte kontrollieren den GesundheitszustandAlleskönner für Ärzte und Apotheken
Schneller gesund dank moderner Informationstechnik: Gemeinsam mit dem Schweriner Apothekenrechenzentrum (SARZ) verbessert T Systems die Zusammenarbeit von Ärzten, Krankenhäusern und Apotheken – und setzt damit die vom Gesetzgeber geforderte integrierte Versorgung um.
„Statt wie bislang per Post werden Patientendaten oder Befunde elektronisch verschickt“, erläutert SARZ-Geschäftsführer Ralf Unthan. „Voraussetzung ist, dass alle Akteure vernetzt sind.“ Dies leistet eine Kommunikationsplattform, die auf der Software E HealthConnect basiert. Ein echter Alleskönner: Auch unterschiedliche ICT-Systeme, die etwa von Ärzten für die Praxisverwaltung oder in Kliniken zum Archivieren von Bildern genutzt werden, können miteinander kommunizieren. In Krankenhäusern vereinfacht die Lösung die Aufnahme der Patienten, weil sämtliche Informationen zentral gespeichert werden. Fachärzten erleichtert die Plattform die gemeinsame Behandlung von Patienten – auf Knopfdruck liegen alle Daten zum Fall vor. Am Ende profitiert der Patient von einer optimal abgestimmten Versorgung. Die digitale Signatur und Verschlüsselung garantieren ihm dabei maximale Sicherheit. Auch das SARZ selbst, das bundesweit für 2000 Apotheken, Ärzte und weitere Leistungserbringer tätig ist, will künftig selbst von der modernen Kommunikationslösung profitieren.
ihrer Patienten per Mobilfunk. Das E-TicketEinfach einsteigen und losfahren – so einfach könnte künftig die Fahrt mit Bus und Bahn sein. Und zwar deutschlandweit.
Passagiere brauchen kein Bargeld und müssen sich nicht mal über Tarife informieren. Eine Chipkarte ersetzt das Ticket. Sie wird beim Ein- und Aussteigen über eine kontaktlose Schnittstelle erkannt. Eine Software registriert die gefahrene Route, der Fahrpreis wird automatisch ermittelt und abgebucht.
Die Verkehrsverbünde Rhein-Ruhr und Rhein-Sieg sowie die Verkehrsgemeinschaft Niederrhein bieten ihren Abo-Kunden die elektronischen Fahrkarten bereits. „Langfristiges Ziel ist, dass Fahrgäste mit ihrer Chipkarte in ganz Deutschland alle Busse und Bahnen des Nahverkehrs nutzen können“, sagt Lothar Megger vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Basis dafür ist ein Standard für den Austausch von Daten, auf den sich die Mitglieder des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) verständigt haben. Er wird bereits vor allem in Nordrhein-Westfalen intensiv genutzt. T-Systems stellt bundesweit das Sicherheitssystem für das Fahrgeldmanagement bereit – und verhindert so unberechtigte Nutzung von Daten sowie fehlerhafte Transaktionen.
Alternativ zur Chipkarte testet T-Systems für den Rhein-Main-Verkehrsverbund in Frankfurt derzeit eine Handylösung für den Fahrkartenkauf. Für zusätzlichen Komfort sorgt die Kombination des Systems mit einer Fahrplanauskunft.
der Bürger gilt gleichzeitig für alle lokalen Kultur- und Sportveranstaltungen – gebucht und abgerechnet wird per Mobilfunk. Autohändler in der Stadt sind direkt mit Versicherung und Kfz-Meldestelle verbunden und ersparen ihren Kunden so zusätzliche Wege und Wartezeit. PolizeiSchneller Helfer für die Polizei
Ob Banküberfall, Geiselnahme oder Großdemonstration mit Ausschreitungen – im Ernstfall zählt bei der Polizei in Essen jede Sekunde.
Leitstelle und Stab müssen blitzschnell reagieren und sich gleichzeitig perfekt abstimmen. Während die Leitstelle das tägliche 110-Geschäft bearbeitet, werden besondere Einsatzlagen vom ständigen Stab im Präsidium, der bis zu 50 Beamte umfasst, zentral gesteuert. Dass jeder von ihnen immer auf dem aktuellen Stand ist, garantiert Lupus, eine für die Anforderungen von Führungsstäben der Polizei maßgeschneiderte Software. Neue Informationen erscheinen sofort auf dem Bildschirm – und zwar entsprechend den Zuständigkeiten aufbereitet. „Jeder Beamte kann seine Benutzeroberfläche individuell konfigurieren“, erläutert Jörg Metz, Projektleiter bei der Essener Polizei.
Genutzt wird Lupus derzeit von allen sechs Führungsstäben der Polizei in Nordrhein-Westfalen, außerdem in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Das System überzeugt mit hoher Flexibilität: „Es ist wichtig, dass der Informationsaustausch mit einzelnen Dienststellen oder auch der Feuerwehr gewährleistet ist“, sagt Metz. So ist Lupus auch mit der ebenfalls von T-Systems entwickelten Software Felis gekoppelt, die die Arbeit der Leitstellen in NRW unterstützt, und kann von dort Einsatzdaten wie auch Daten zur Einsatzörtlichkeit unmittelbar übernehmen. Mehr als 70 Leitzentralen der Polizei vertrauen auf Felis – damit ist die Software Marktführer in Deutschland.
und Feuerwehr kommunizieren schnell und direkt.
Mit T-City positioniert T-SystemsFührender Dienstleister für die öffentliche Hand
* laut einer Studie des Beratungshauses Pierre Audoin Consultants (PAC).
als Deutschlands führender Dienstleister für die öffentliche Hand auch für den E-Government-Aktionsplan, den die EU-Kommission jüngst verabschiedet hat. Bürger und Firmen in der Union sollen bis 2010 über sichere und bequeme Zugangsmöglichkeiten zu elektronischen Behördendiensten verfügen. „In der Siegerstadt werden wir zeigen, wie wir mit Kompetenz und Know-how schon heute die EU-Richtlinien in der öffentlichen Verwaltung umsetzen können“, sagt Bernhard Bresonik, Leiter des Bereichs Public bei T-Systems.
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