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Lösungen
Serie Cloud Computing
SAP bekommt Beine
4. Mai 2010
Klassische Officeprogramme haben schon vor Jahren den Weg auf das Smartphone gefunden. Jetzt folgen Geschäftsanwendungen wie SAP. Sie steigern die Produktivität der mobilen Workforce weiter. Beispiel Kundenmanagementsystem: Auf dem Weg zum Außentermin bringt für Vertriebsmitarbeiter, Servicetechniker oder Berater ein letzter Blick ins CRM-System wertvolle und aktuelle Informationen.
Der weltweite Trend ist nicht mehr aufzuhalten: Während Gartner schätzt, dass schon Ende 2010 rund 1,2 Milliarden Menschen über ein mobiles Endgerät verfügen, haben IDC-Analysten eine Arbeitswelt vor Augen, in der 2013 weltweit mindestens jeder dritte Beschäftigte mobil arbeiten wird. Damit diese mobilen Mitarbeiter wirklich überall produktiv sein können, muss neben Office-Programmen auch Business-Software wie
SAPSAP
Die SAP AG ist einer der größten Hersteller für Unternehmenssoftware.
sicher auf geeigneten mobilen Endgeräten wie zum Beispiel Smartphones laufen. Topaktuell informiert
Versicherungsmakler wie Dieter Z. etwa könnten schon heute von einer mobilen SAP CRM-Lösung profitieren. Aktuelle Kundendaten sind für den Vertreter mehrerer großer Versicherungsunternehmen das A und O für erfolgreiches Geschäft. Er ist meist zu Außenterminen unterwegs und könnte sich zwischen diesen Kundenbesuchen mit Blackberry oder iPhone auf den neuesten Stand bringen. Beispielsweise, ob der nächste Kunde in den vergangenen Stunden Kontakt mit seinem Versicherer aufgenommen hat – etwa wegen eines Schadenfalls. Und er informiert sich mobil über Sonderaktionen der Versicherer, die er später seinem Kunden vorstellen kann. Damit ist er optimal auf den nächsten Termin vorbereitet.
Besonders im Kundenmanagement zeigen sich die Vorteile einer mobilen Lösung deutlich. Die Daten sind aktuell und nach dem Kundengespräch kann sich der Mitarbeiter über sein Smartphone unmittelbar mit der Zentrale rückkoppeln. Da er mobil Bonität, Schadenshistorie oder Risikoeinstufung prüfen kann, lassen sich Geschäfte in einem Zug abschließen. Zeit und Kosten sparen damit sowohl Außendienst als auch Unternehmen. Mussten früher die Vertragsdaten mehrfach händisch erfasst werden, sind sie mit einem mobilen Zugriff auf Unternehmensanwendungen sofort im System hinterlegt.
Keine Lizenz- und Hardwarekosten
Auch Servicetechniker im Außendienst sparen wertvolle Zeit. Beim Kunden ruft er über sein Smartphone Serviceauftragsdaten vom Unternehmensserver ab und gibt Anfahrtsdaten, Start- und Endzeitpunkt der Auftragsbearbeitung und die Verwendung von Ersatzteilen für die Reparatur ein. Der Servicetechniker sendet diese Daten an das CRM-System und stößt damit den Rechnungsprozess an. Zudem lässt sich die Route des Serviceteams besser planen. Es ruft von unterwegs den nächsten Einsatzort ab und spart dadurch Zeit und Reisekosten.
Verfügen Unternehmen bereits über SAP CRM, können sie das mobile Modul nutzen, ohne weitere SAP Lizenzen kaufen zu müssen. Auch Investitionen in Hardware entfallen, da sie in der Regel die vorhandenen Smartphones einsetzen können. T-Systems wird gemeinsam mit SAP und Sybase neben dem CRM-Modul weitere Module der SAP Business Suite 7 aufs Smartphone bringen. Neben der Mobilisierung von Applikationen steht zusätzlich der SAP Workflow bereit. So wird ein Vorgesetzter etwa Urlaubsanträge im Vorbeigehen auf seinem Smartphone genehmigen und an die Personalabteilung weiterleiten.



