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Versicherungen

Mehr Flexibilität für die Mobiliar mit Dynamic Mainframe Services im Full-Outsourcing

Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG setzt beim Betrieb ihrer Mainframe-Grossrechner seit 2003 auf T-Systems. Aus anfänglicher Hostingleistung wurde bis heute der Komplettbetrieb im Full-Outsourcing. Ein wesentlicher Grund für die Vertragsverlängerung mit T-Systems im Jahr 2006 war die künftige Anforderung nach erhöhter Flexibilität der IT-Services. Diesen Wunsch erfüllte T-Systems mit Dynamic Mainframe Services und dem bedarfsgerechten Abruf von Rechenkapazitäten. Was immer auch passiert – die Mobiliar ist flexibel dafür aufgestellt.

Auf einen Blick

Die Gruppe Mobiliar. Jeder dritte Haushalt in der Schweiz ist bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchenversicherer weist ein Prämienvolumen von 2,8 Mrd. Franken auf. Über 80 Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst garantieren Nähe zu den 1,4 Millionen Kunden. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG ist in Bern, die Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungsgesellschaft AG in Nyon domiziliert. Zur Gruppe gehören ferner die Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, die Protekta Risiko-Beratungs-AG, die Mobi24 Call-Service-Center AG und die XpertCenter AG, alle mit Sitz in Bern. Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein 3467 Mitarbeitende (Vollzeitstellen) und bildet zurzeit 294 Lernende aus. Sie ist die älteste private Versicherungs- gesellschaft des Landes und seit ihrer Gründung 1826 genossenschaftlich verankert. Seit 2003 hat die Mobiliar einen Host-Outtasking-Vertrag mit T-Systems. Darin überliess T-Systems der Versicherungsgesellschaft zunächst Rechner, Disk-Subsystem und zugehörige Lizenzen für den Eigenbetrieb. 2006 weiteten beide Unternehmen den Dienstleistungsvertrag zu einem Full-Outsourcing für den Mainframe-Betrieb aus. Die Mobiliar übertrug die gesamte Verantwortung für Betrieb und Wartung der Mainframe-Plattform an T-Systems.

Lösung

In einem FlexMIPS-Vertrag stellt T-Systems der Versicherungsgesellschaft Rechenkapazität (MIPS: Million instructions per second) auf Basis von Dynamic Mainframe Services nach Bedarf bereit. Hierfür betreibt T-Systems in zwei Rechenzentren insgesamt zwei Shared Mainframe-Rechner (IBM z9), aufgeteilt in verschiedene virtuelle Systeme (LPARs: Logical Partitions). Zwei der virtuellen Systeme werden für Test und Entwicklung eingesetzt, eines für die Produktion. Hinzu kommen zwei IBM-Disksysteme (DS8300) und für das Backup das virtuelle Tapesystem IBM Virtualization Engine TS7700 GRID. Darin werden sämtliche Daten bidirektional über die beiden Rechenzentrum-Standorte hinweg gespiegelt; es ist mit den beiden Mainframe-Rechnern über eine Glasfaserleitung erschlossen. Darüber hinaus übernimmt T-Systems zusätzliche IT-Serviceleistungen im Bereich „Operations“, zum Beispiel Systemüberwachung, Administration und Automation. In verschiedenen Wartungs- und Upgrade-Arbeiten erfüllte T-Systems von Anfang an den Kundenwunsch nach Innovationskraft: Mehr als 20 Softwareprodukte wurden auf einen höheren Stand gebracht oder neue Versionen installiert. Zusätzlicher Diskplatz sichert die Leistung der Test- und Entwicklungsumgebung im Rechenzentrum. Dies alles erfolgte nach dem T-Systems-Standard-Installationsverfahren mit Kundentests und Abnahmen in allen drei Kunden-LPARs.

Kundennutzen

T-Systems hat für die Mobiliar die Leistungserbringung dynamisiert. Mit dem FlexMIPS-Vertrag sichert sich die Mobiliar eine erweiterte Bandbreite bezüglich der Skalierbarkeit der Dynamic Mainframe Services. Abgerechnet wird entsprechend der realen Nutzung. Der Versicherer kann nun Rechenkapazitäten individuell auf Tages- oder Wochenbasis beziehen und flexibel auf seine Ressourcen- anforderungen von aktuell laufenden Geschäftsprozessen reagieren. Dieser dynamische Bezug gilt sowohl für die Test- und Entwicklungsumgebung, als auch für die Produktionssysteme. Die Mobiliar behält auch die Kontrolle über die Daten. „Die Daten liegen vollständig in unserer Hand“, erklärt Rolf Mäder, der Gesamtverantwortliche für ICT-Sourcing bei der Mobiliar. Der Schnitt (Kontrolle) erfolgt an der Obergrenze des Betriebssystems und seiner Subsysteme. „Unsere Motivation zum Auslagern ist ganz klar finanziell geprägt und in zweiter Linie auch strategisch“, sagt Mäder. Der Versicherer bestimmt die Fähigkeiten der Plattform selbst. „Wir sind mit der Arbeit von T-Systems qualitativ sehr zufrieden“, lobt Rolf Mäder. Auch die Kommunikation zwischen den involvierten Teams auf beiden Seiten funktioniere gut und unkompliziert. „Eine wichtige Voraussetzung für Outsourcing“, sagt Mäder.