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Travel, Transport & Logistics
Eine Lösung für Airbus:
ICT Solution Engineering Workplaces „Channel Hamburg“.
Auf einen Blick
Airbus ist der größte Flugzeughersteller Europas. Die Produktpalette umfasst die vier Typfamilien A300/A310, A320, A330/A340/A350 und A380. Die EADS-Tochter beschäftigt über 57.000 Mitarbeiter, vor allem an Standorten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien. In diesen Ländern besitzt Airbus mehrere Entwicklungs- und Produktionsstätten, die nicht nur komplette Sektionen der Flugzeuge produzieren, sondern gleichzeitig Kompetenzzentren für ihren jeweiligen Bereich darstellen. Zusätzlich entsteht derzeit in der chinesischen Hafenstadt Tianjin, rund 100 Kilometer südöstlich von Peking, die erste Montagelinie von Airbus außerhalb Europas. Nach dem Zuschlag der US-Luftwaffe zum Bau von 179 Tankflugzeugen auf Basis des A330 blickt der Konzern zuversichtlich auf den amerikanischen Verteidigungssektor. In den nächsten Jahren soll im Bundesstaat Alabama das erste Airbus-Werk im Dollar-Raum entstehen. Die Zahl der Flugzeuge, die Airbus seit seiner Gründung ausgeliefert hat, überstieg im Dezember 2007 die 5000-er Marke.
- Aufbau und Betrieb der ICT-Infrastruktur im „Channel Hamburg“, dem Zulieferstandort von Airbus für den A380
- Vernetzung der Entwicklungs- und Ingenieursbüros untereinander
- Hoch performante Anbindung des Channels an das Airbus-Werkgelände in Hamburg-Finkenwerder
- Kein Investment seitens Airbus erforderlich
- Standardisierte Service Levels, Kostentransparenz, Preis per seat
Aufgabe
Airbus hat bei der Entwicklung des Großraummodells A380 neue Wege beschritten: Erstmals arbeiten Entwicklerteams und Zulieferer für die aufwändigen Elektriksysteme und -komponenten auch räumlich eng zusammen. Aufgabe von T-Systems ist es, am Technologiestandort „Channel Hamburg“ das Prinzip der kurzen Wege mit einer hochmodernen
ICTICT
Information and Communication Technology, zu deutsch: Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Zusammenfassung der beiden Begriffe entstand in den achtziger Jahren, um das Zusammenwachsen der Informationstechnik und der Kommunikationstechnik zu verdeutlichen.
-Infrastruktur zu unterstützen. In den letzten Jahren ist der „Channel“ zum Hauptstandort für alle strategischen Partner von Airbus in den Bereichen Entwicklung und Engineering geworden. In dem markanten Bürokomplex südlich der Elbe planen sie unter anderem die Kabinensysteme für den A380. Über eine doppelt ausgelegte Glasfaserleitung zum Airbus-Werksgelände in Finkenwerder haben die rund 2.000 Ingenieure schnellen Zugriff auf sämtliche Computerapplikationen, Entwicklungs- und Konstruktionsdaten im Airbus-Firmennetz. Lösung
Bereits seit mehreren Jahren betreibt T-Systems für die Airbus-Dienstleister im „Channel Hamburg“ die komplette Telefonanlage, die Arbeitsplatzrechner, einen Teil der Server sowie sämtliche Computerapplikationen, die mit den Zentralrechnern von Airbus verbunden sind. Damit arbeiten die Ingenieurs- und Entwicklungsbüros direkt im Airbus-Netz. Zudem stellt T-Systems Peripheriegerte bereit, die alle Firmen gemeinsam nutzen, beispielsweise Drucker, Plotter oder auch ganze Projektionsräume, in denen die Zulieferer digitale Prototypen testen. Technologisches Fundament für den reibungslosen Datenaustausch ist eine redundante Highspeed-Glasfaserleitung zwischen dem Channel Hamburg und dem Airbus-Werkgelände in Hamburg-Finkenwerder. Sie ermöglicht den Ingenieuren schnellen und zuverlässigen Zugriff auf die Entwicklungs- und Konstruktionsdaten im Airbus-Firmennetz. Die technischen Anforderungen sind hoch: Die Reaktionszeiten zwischen den Arbeitsplätzen im Channel und dem Server auf dem Werksgelände dürfen einen sehr niedrigen Schwellenwert nicht überschreiten. Sonst setzt das System aus, das die Produktdaten verwaltet.
Kundennutzen
Erstmals nutzt Airbus die enge Zusammenarbeit mit Entwicklungspartnern an einem Standort, um Prozesse besser aufeinander abzustimmen und Kosten zu senken. T-Systems bestückt die Hardware der Dienstleister mit Airbus-Software. Zudem gleicht Airbus mit der von T-Systems bereitgestellten Infrastruktur die Rechner der Firmen kontinuierlich mit den Vorgaben und Standards des Konzerns ab. Auf diese Weise verfügen alle Entwicklungspartner stets über dieselben einheitlichen Informationen. Durch die Generalunternehmerschaft von T-Systems muss Airbus nicht in eigene Infrastruktur investieren. T-Systems bietet dem Flugzeughersteller flexibel genau die Informations- und Kommunikationstechnologie, die er an seinem Entwicklungsstandort benötigt. Alles kommt komplett aus einer Hand und bezahlt wird nur der Betrieb. Für sämtliche Leistungen gelten einheitliche Servicelevels.


