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EADS/Airbus
Durchstarten in Tianjin
Asiens Wirtschaft boomt. Immer mehr Global Player verlegen ihre Produktionsstätten nach Fernost. Für Passagierflugzeug der A320-Familie richtet jetzt auch Airbus erstmals eine Endmontagelinie in China ein. Als
ICTICT
Information and Communication Technology, zu deutsch: Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Zusammenfassung der beiden Begriffe entstand in den achtziger Jahren, um das Zusammenwachsen der Informationstechnik und der Kommunikationstechnik zu verdeutlichen.
-Partner von Anfang an dabei: T-Systems. 
Der Bedarf asiatischer Airlines an modernsten Passagierflugzeugen ist groß. Der europäische Flugzeughersteller Airbus liefert bereits heute rund ein Drittel seiner Maschinen an Kunden in Fernost und in den nächsten 20 Jahren allein in China mit einem Absatz von 1.900 Flugzeugen. Kein Wunder also, dass Airbus jetzt eine Endmontagelinie in Tianjin nahe Peking einrichtet.
T-Systems als langjähriger Partner von Airbus folgt dem Flugzeughersteller bei seiner Expansion im asiatisch-pazifischen Raum und plant vor Ort eine eigene Service-Repräsentanz zu errichten. Der ICT-Dienstleister baut das Airbus-Firmennetz in der gesamten Region aus und betreibt es in den nächsten drei Jahren. Denn die Kommunikationsnetze, die Airbus an über 20 Standorten in China, Japan und Singapur derzeit noch nutzt, sind dem steigenden Datenaufkommen nicht mehr gewachsen. Das neue Wide Area Network (
WANWAN
Wide Area Networke (Weitverkehrsnetze) sind für die Sprach- oder Datenübertragung über weite Strecken hinweg konzipiert. Die Konzeption solcher Netze wird im Wesentlichen durch das Dienstangebot geprägt. So eignet sich das klassische analoge Fernsprechnetz ebenso wie ISDN für die Telefonie. Dagegen wurden die öffentlichen Datenpaketnetze für Datenübertragungsdienste konzipiert.
) führt sowohl die Airbus-internen Datenströme zusammen, wie auch die Kommunikation mit Lieferanten und die Netzzugänge für die Wartungsarbeiten an den Flughäfen. Knotenpunkt Peking
Der asiatische Hauptknotenpunkt des Luftfahrtkonzerns in Peking erhält zudem über eine doppelt gesicherte Hochgeschwindigkeitsleitung eine Verbindung mit der Airbus-Zentrale in Toulouse. Eine Leitung verläuft auf dem Landweg entlang der Transsibirischen Eisenbahn – die andere durch die Ozeane via Singapur und Hongkong. Die Lösung ist optimal an regionale und landesspezifische Technologieanforderungen angepasst und bietet Airbus ein hohes Maß an Flexibilität – auch für zukünftige Dienste und Technologien.
Individuell unterstützt werden asiatische Anwender außerdem durch einen T-Systems Service Desk, der soeben in Peking eingerichtet wurde. An 365 Tagen im Jahr stehen die ICT-Experten rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Seite.

