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Virtuelle Welt in Madrid eröffnet
19. Mai 2010
Gemeinsam mit der polytechnischen Universität Madrid hat T-Systems einen virtuellen Raum mit fünf Projektionsseiten eingerichtet.

In dem Raum können Unternehmen und Forschungseinrichtungen Projekte in 3D-Ansicht darstellen und erforschen, bevor sie mit der Produktion beginnen. Damit minimieren sie Produktionsrisiken und sparen Entwicklungskosten. Der Wirtschaft entstehen laut einer Untersuchung von Assure Consulting durch Projektfehler Kosten in Höhe von zehn Milliarden Euro pro Jahr.
Die Universität und die Telekom-Tochter arbeiten derzeit unter anderem an Simulationsmöglichkeiten für Architekturdenkmäler. Deren Restaurierung soll durch 3D-Simulation weniger kosten. Auch in der forensischen Medizin und Chirurgie bietet das virtuelle Zentrum neue Chancen: So können Ärzte Gesichter virtuell rekonstruieren oder Operationen im Weichgewebe vorbereiten.
Simulation hilft
Hochleistungsrechner von T-Systems unterstützen Wirtschaft und Forschung bereits heute bei der Beantwortung drängender Fragen. So zählt der Rechner am Flughafen Braunschweig zu den weltweit schnellsten industriell genutzten Supercomputern. Dieser simuliert beispielsweise das Flugverhalten an Flughäfen. Damit soll die Luftfahrt noch sicherer gemacht werden. Gleichzeitig wird nach Wegen gesucht, wie Flugzeuge in Zukunft weniger Lärm und Schadstoffemissionen verursachen. Zudem betreibt T-Systems in Stuttgart gemeinsam mit Partnern ein Höchstleistungsrechenzentrum. Hier optimieren Automobilkonstrukteure beispielsweise die Strömungswerte von Autos.

