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Verantwortung zahlt sich aus
8. Juli 2010
Nachhaltiges Handeln bedeutet mehr als Imagepflege. Im Fußball wie im Geschäftsleben ist derjenige im Vorteil, der Verantwortung gegenüber seinem Umfeld und seinen Mitspielern zeigt.

Eine Saison ist lang - Meister ist der, der am Ende oben steht. Wie kann man Sustainability & Corporate Responsibility fußballerisch erklären? Ein Trainer der ein Top-Team dauerhaft über „Englische Wochen“ durchziehen und zuweilen noch ein Drittel seines Kaders zu Länderspielen freigeben muss, der weiß, dass auch hoch trainierte Profis keine unerschöpflichen Ressourcen haben. Formtiefs und Erschöpfung, nachlassende Motivation, sogar steigende Verletzungsanfälligkeit sind die Folgen. Ausfälle und Leistungsabfälle können nicht nur sehr teuer werden, sondern ganze Meisterschaften im Schluss-Spurt einer Saison gefährden.
Nichts anderes ist Sustainability für uns: der bewusste und nachhaltige Umgang mit Ressourcen - entweder aus dem Bereich ICT oder mit ICT-Hilfe in anderen Bereichen. Zum einen ist das hinsichtlich Umweltschutz nicht nur ein Image-Thema, sondern kann über CO2-Emissionen sogar ein echter Kostenfaktor werden. Der Bereich Energiewirtschaft steht mit Sicherheit schon heute im Kostenfokus – und wird dies mit steigenden Energiepreisen immer weiter werden.
Die Verantwortung empfinden Trainer, Stäbe und Vereine übrigens nicht nur gegenüber den eigenen Spielern, sondern man erkennt sie auch gegenüber dem Umfeld – beispielsweise bei Fan-Gemeinden. Das ist Corporate (Social) Responsibility: sich kümmern, Verantwortung tragen. Und sind Vereine gut mit ihrem Fan-Umfeld vernetzt, tragen Verantwortung, belohnt sie das Publikum im Stadion. Nicht selten hat dieser zwölfte Mann den Ausschlag zu Sieg oder Niederlage gegeben.



