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Schneller Service statt teurer Hardware
8. September 2010
Feste Telekommunikationsanlagen werden überflüssig. Stattdessen übernehmen virtuelle Anlagen im Netz immer mehr ihre Aufgaben. Das ist kostengünstiger und bindet kein Kapital.
Längst setzen viele Unternehmen auf Telefonanlagen, mit denen sie Voice over IP (VoIP) nutzen können. Die Vorteile des Telefonierens über das Internet Protocol liegen auf der Hand: Es ist einfacher und im Betrieb viel effizienter, die vorhandene Netz-Infrastruktur für die Kommunikation zu nutzen, als teuren Support und Updates für veraltete TK-Anlagen zu bezahlen. Noch besser fahren Unternehmen, wenn sie Integration, Migration und Betrieb ihrer VoIP-Anlage in die Hand eines erfahrenen Dienstleisters legen. Die Marktforscher von IDC prognostizieren, dass der Markt für Hosted Voice Services in Westeuropa 2010 um 19 Prozent auf 910 Millionen US-Dollar wachsen wird.
Gestalten Unternehmen ihre Sprachkommunikation mit zentralen Services aus dem Netz, vereinfachen sie das Management der Lösung und können zusätzliche Funktionen nutzen – von digitalen Anrufbeantwortern bis zu Gruppenschaltungen. Zudem lassen sich verschiedene Standorte grenzübergreifend viel leichter einbinden. Auch Umzüge oder Fusionen werden, zumindest was die Telekommunikation betrifft, weltweit schnell und reibungslos umgesetzt.
Weitere Möglichkeiten eröffnen sich, wenn alle Kommunikationsprozesse auf den verschiedenen Kanälen mit Hilfe von Unified Communications integriert werden. Damit können Mitarbeiter unter anderem Videokonferenzen, Sofortnachrichten und Präsenzinformationen nutzen. Erweitert zu Unified Communications & Collaboration (UCC), stehen zusätzliche Online-Tools wie Web-Konferenzen oder Anwendungs-Sharing zur Verfügung, die die Zusammenarbeit mit Kollegen, Partnern und Zulieferern vereinfachen.
Wie bei allen netzzentrierten Leistungen passen sich zudem die Kosten dem aktuellen Bedarf an, denn der Preis richtet sich stets flexibel nach der Anzahl der Nutzer und Ports. Gleichzeitig jedoch haben Unternehmen höchste Anforderungen an Verfügbarkeit und Sicherheit der Anwendungen. Die beste Qualität sichern sie sich daher, wenn sie auf Provider setzen, deren Kerngeschäft solche Leistungen sind und die über die Größe und ökonomische Stabilität verfügen, um langfristig am Markt erfolgreich zu sein.
Mehr zu netzzentrierten Sprachdiensten erfahren Sie in einem Gastbeitrag von Dr. Ferri Abolhassan, Mitglied der Geschäftsführung T-Systems und Leiter Systems Integration. Den Link finden Sie rechts auf dieser Seite.




