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3 Fragen an Dr.-Ing. Mario Neugebauer, Leiter Technischer Vertrieb bei ubigrate
Herr Dr. Neugebauer, wofür steht Ihr Unternehmen ubigrate?
Der Name ubigrate setzt sich zusammen aus „Ubiquitous Computing“ und „Integration“. Wir vereinfachen durch unsere Integrationssoftware die Datenakquise aus der realen Welt für Unternehmenssoftware. Entstanden ist unser Unternehmen Anfang 2008, aus einer Initiative des Lehrstuhls für Softwaretechnologie an der TU Dresden mit Wurzeln bei SAP Research. Unsere Kernkompetenz ist die Entwicklung von Software für die Integration intelligenter Geräte wie RFID-Reader, Sensoren, Messgeräte, Industriewaagen, GPS-Empfänger und Kameras in Unternehmenssoftware. Anwendungsfelder liegen vor allem in der Logistik, im Facility Management und in der Produktion.
Was war für Sie der Anreiz, sich für den Spezialpreis im Rahmen der European Satellite Navigation Competition zu bewerben?
Der Preis ist allein aufgrund seines internationalen Renommees natürlich schon sehr attraktiv. Die Ausschreibung von T-System und dem DHL Innovation Center in einem für die Logistik überaus wichtigen Gebiet war zudem eine spannende Herausforderung, die exakt unser Kerngeschäft betrifft. Interessant für uns war, dass trotz des zunehmend hohen Kostendrucks in der Transportbranche und der Klimaproblematik durch den hohen CO2-Ausstoß bislang noch keine adäquate Lösung existiert. Wir haben hier also die Chance, eine echte Marktlücke zu schließen.
Wie geht es mit der Umsetzung Ihrer Idee jetzt weiter?
Bei einem Kickoff-Meeting mit T-Systems und dem DHL Innovation Center werden wir die weitere Vorgehensweise gemeinsam festlegen. Als nächstes gilt es, die Lösung zu testen und versuchsweise anzuwenden. Dabei werden sich immer weitere Verfeinerungen ergeben, mit denen wir eine zunehmend höhere Präzision der Lösung im Hinblick auf die zu erkennenden Güter erzielen.
