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„Oma an Brücke, bitte kommen!“
11. September 2009
Mahlzeitenservice, Notrufsysteme oder ärztliche Betreuung mit Hilfe moderner Telemedizin-Lösungen: Solche Leistungen sollen älteren Menschen das häusliche Leben künftig erleichtern.

Das ist das Ziel der Expertenrunde „Gesundheitsdienstleistungen in der Wohnung“. Mitglieder des Gremiums, bestehend aus Vertretern der Wohnungswirtschaft, des deutschen Gesundheitswesens, der Deutschen Telekom, der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung sowie des Bundesministeriums für Gesundheit stellten in Berlin heute die Ergebnisse der Studie „Vernetztes Wohnen: Ausbreitung, Akzeptanz und nachhaltige Geschäftsmodelle“ vor, durchgeführt vom Forschungsinstitut InWIS Forschung & Beratung GmbH der Ruhr-Universität Bochum.
Erste konkrete Projekte
In Dortmund haben Mieter eines Wohnprojekts bereits die Möglichkeit, über ein Bewohnerportal miteinander zu kommunizieren oder spezielle Pflegedienste zu ordern. Auch in Karlsruhe können Mieter über ein Serviceportal Dienste von Pflegeeinrichtungen, Apotheken oder Ärzten von zuhause aus in Anspruch nehmen. „Wir wollen den Menschen möglichst lange ein Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen – Wohnen für ein langes Leben“, erklärte dazu Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Bei einer entsprechenden Förderung und Akzeptanz könnte daraus sogar ein international beachteter neuer Leitmarkt für so genannte ´welfare technologies´ entstehen, ergänzte Holger Hille, Leiter Länder, Kommunen & Gesundheitswesen bei T-Systems.

