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Mit De-Mail auf der sicheren Seite
3. März 2010
So bequem wie E-Mail, so sicher wie ein Einschreiben: Mit der De-Mail sparen Verwaltung, Wirtschaft und Bürger Zeit und Geld.
Mehr als 97 Milliarden E-Mails werden weltweit täglich verschickt. Doch auf dem Weg zum Empfänger könnten die elektronischen Daten gestohlen und missbräuchlich verwendet werden. Dem wollen die Deutsche Telekom, das Bundesinnenministerium und weitere Partner künftig mit der De-Mail vorbeugen. Denn mit ihr werden elektronische Nachrichten rechtsverbindlich, vertraulich und fälschungssicher. Die Innovation wird derzeit in Friedrichshafen in einem Pilotprojekt getestet und soll nach Verabschiedung des De-Mail-Gesetzes bundesweit an den Start gehen. Wer einen Rechner mit Internet-Zugang hat, kann sie nutzen.
Einsparpotenzial: 1,5 Milliarden Euro
Das Bundesinnenministerium veranschlagt das Einsparpotenzial für Behörden, Unternehmen und Privatleute auf 1,5 Milliarden Euro. „Der Internet-Versand sensibler Daten wie Kaufverträge oder Gehaltsabrechnungen wird nicht mehr länger ausgebremst. Das senkt den Zeitaufwand für Verwaltung und Wirtschaft“, sagt T-Systems Projektleiter Gert Metternich. Damit die De-Mail rechtsverbindlich wird, müssen sich Sender und Empfänger zunächst eindeutig identifizieren. Alle Botschaften machen sich verschlüsselt auf den Weg durchs Netz. Jeder Nutzer erhält vom Provider eine Bestätigung, so kann der Sender beweisen, dass er die De-Mail zugestellt hat. Die Provider selbst müssen sich zertifizieren lassen.
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