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„De-Mail wird dem E-Commerce hierzulande deutlich mehr Schwung bringen.“
Pablo Mentzinis,
BITKOM
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Verbindliche Verbindung
Deutschland soll Vorreiter für
E-GovernmentE-Government
Kurz für Electronic Government. Eine Form des E-Business mit der Möglichkeit, mit staatlichen Behörden über das Internet oder sonstige Netze (Bürgernetz, Landkreisnetz) elektronisch zu kommunizieren und zu kooperieren (z.B. interaktive Abwicklung von Verwaltungsprozessen). Darüber hinaus umfasst das E-Government auch die elektronische Kommunikation und Kooperation zwischen den Behörden und vergleichbaren staatlichen Institutionen.
werden. Mit De-Mail bringt die Bundesregierung dafür die elektronische Kommunikation zwischen Bürgern, Unternehmen und Behörden in Schwung. Das Angebot ist so leicht zu bedienen wie E-Mail und dabei so zuverlässig, sicher und rechtsverbindlich wie die Papierpost. Mitte des Jahres startet in Friedrichshafen ein Pilotversuch, schon im kommenden Jahr soll der Service bundesweit verfügbar sein. 
Bei De-Mails garantiert eine sichere Erstregistrierung bei Eröffnung des De-Postfachs die Identität von Absendern und Empfängern und macht Verträge und Unterlagen rechtsgültig. De-Mail gehört zu den Kernvorhaben des Programms „E-Government 2.0“, mit dem die Bundesregierung die Nutzung von
ICTICT
Information and Communication Technology, zu deutsch: Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Zusammenfassung der beiden Begriffe entstand in den achtziger Jahren, um das Zusammenwachsen der Informationstechnik und der Kommunikationstechnik zu verdeutlichen.
-Lösungen zur Kommunikation zwischen Behörden, Bürgern und Unternehmen ausbauen will. T‑Systems begleitet das Projekt seit dem Startschuss und entwickelt das Konzept zusammen mit dem Innenministerium, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sowie weiteren Projektpartnern aus Forschung und Wirtschaft. Als
ProviderProviderOberbegriff für Lieferant oder Anbieter von Waren oder Dienstleistungen (von englisch: to provide - liefern, bereitstellen, besorgen). In der ICT Bezeichnung für Anbieter oder Vermittler von Dienstleistungen aus Informations- und Kommunikationstechnik. Zusätze geben oft Hinweise auf das betreffende Marktsegment und die betreffende Stufe der Wertschöpfungskette. Beispiele: Service Provider, Network Service Provider (NSP), Internet Service Provider (ISP), Internet Access Provider (IAP), Application Service Provider (ASP), Internet Content Provider (ICP).
wird das ICT-Unternehmen ab 2010 De-Mail-Dienste für Geschäftskunden anbieten sowie als Systemintegrator auf Wunsch die entsprechenden Lösungen in die
ITIT (= Information Technology)Informationstechnik oder Information Technology (IT) ist ein Oberbegriff für die Informations- und Datenverarbeitung sowie für die dafür benötigte Hard- und Software.
-Infrastruktur der Kunden implementieren. Privatkunden können die Dienste über T-Home beziehen. De-Mail ist so leicht zu bedienen wie E-Mail und so zuverlässig, sicher und rechtsverbindlich wie die Papierpost“, fasst Gert Metternich zusammen, der bei T‑Systems für De-Mail verantwortlich ist. Sicherheit nur mit speziellen Lösungen
Noch immer sind Briefe der einzige rechtsverbindliche Kommunikationskanal. Herkömmliche E-Mails haben bei Auseinandersetzungen vor Gericht keinen Bestand, weil sich die Identität von Absendern und Empfängern nicht einwandfrei feststellen lässt. Zudem kann die elektronische Post unterwegs leicht mitgelesen und manipuliert werden. Nur mit speziellen Lösungen, die Nutzer extra installieren müssen, lassen sich bislang sicher und rechtsverbindlich E-Mails verschicken. Einer Erhebung der EU Statistikbehörde Eurostat zufolge nutzten 2007 nur 43 Prozent der deutschen Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern das Internet, um ausgefüllte Formulare an die öffentliche Verwaltung zu übermitteln. Wer De-Mail freiwillig nutzen möchte, muss sich zunächst persönlich anmelden und eindeutig identifizieren, beispielsweise via Postident-Verfahren, bei dem ein Mitarbeiter der Deutschen Post die Identität überprüft, oder künftig auch mit dem elektronischen Personalausweis vor dem Bildschirm. Danach erteilt ein Provider die De-Mail-Adresse, die – etwa mit Vorname und Name – ähnlich wie eine herkömmliche Mailadresse aufgebaut ist. De-Mails lassen sich einfach und komfortabel per Webbrowser oder mit einem herkömmlichen E-Mail-Programm verschicken. Nutzer können dabei zwischen drei Sicherheitsstufen wählen. Die Mail wird sicher verschlüsselt übermittelt und mit einer Prüfsumme versehen, die heimliche Manipulationen unmöglich macht.
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