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Volle Energie für weniger Energiebedarf
18. September 2009
Im Münchner Euroindustriepark setzen Experten von T-Systems und Intel alles daran, den Stromverbrauch in Rechenzentren und damit den CO2-Ausstoß nachhaltig zu reduzieren.

Eine in der Höhe verstellbare Decke, ein Rauchgenerator, mit dem sich Luftströme visualisieren lassen – T-Systems und Intel haben sich einiges einfallen lassen, um das energieeffiziente Zusammenspiel verschiedener Elemente im Rechenzentrum zu ergründen. Das rund 70 Quadratmeter große Testlabor plus der ebenso große Technikraum befinden sich im größten Rechenzentrum von T-Systems im Münchner Euroindustriepark. Intel stellt rund 180 Server für das Projekt bereit, die Systemsparte der Deutschen Telekom die für ihren Betrieb notwendige Infrastruktur. Die Ergebnisse der ersten Versuchsreihen wollen die Partner noch in diesem Jahr online veröffentlichen. Sie sind die Basis für die umwelttechnische Verbesserung neuer und bestehender Rechenzentren.
Ganzheitliche Betrachtung wichtig
Das Testlabor ist das erste und einzige weltweit, das sich dem Thema Energieeffizienz im Rechenzentrum umfassend widmet: Erst die ganzheitliche Betrachtung aller Komponenten verdeutlicht, wie sie sich gegenseitig beeinflussen. So spart eine geringere Kühlungsleistung zwar Kosten, dafür drehen sich aber die Lüfter in den Servern durch die höhere Raumtemperatur schneller und erhöhen den Energieverbrauch deutlich. Konventionelle Analysen betrachten Elemente wie Server, Umluftkühler, Raumvolumen und Deckenhöhe meist isoliert und stoßen bei der energetisch sinnvollen Umsetzung schnell an Grenzen.



