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Projects: Automotive
Vorfahrt mit Bits und Bytes
Automobilhersteller, Zulieferer und Händler fahren mit innovativer Informations- und Kommunikationstechnologie auf der Überholspur. Gutes Beispiel: der neue Mini.
Die zweite Generation des britischen Kleinwagenklassikers Mini ist nahtlos in die Erfolgsspur des Vorgängermodels eingebogen. 2001 hat die BMW Group die Marke übernommen und bis heute mehr als 800.000 Fahrzeuge verkauft. Damit ist der Mini im Premium-Segment der meistbestellte Kleinwagen weltweit, Kult auf vier Rädern. Vielfältige Neuerungen in den Bereichen Motor, Getriebe, Fahrwerk, Lenkung, Bremsanlage und Technik sorgen beim neuen Mini für Fahrkomfort auf höchstem Niveau. Gestartet wird nicht mehr mittels Zündschlüssel, sondern per Druckknopf. Zahlreiche Car & Key Memory-Funktionen können sich Einstellungen und bestimmte Vorlieben der Fahrer merken.
Maßgeblichen Anteil an der Mini-Erfolgsgeschichte haben die Zulieferer und ICT-Dienstleister von BMW, die voll in die Wertschöpfungskette integriert sind. Ein weltweites Netzwerk von Partnern sorgt in Entwicklung, Produktion, Integration und Montage für einen reibungslosen Entstehungsprozess. Die Dortmunder Lunke Automotive GmbH beispielsweise fertigt die Türgriffe, Metallverbindungen sowie spezielle Verkleidungselemente im Fahrzeuginneren. Um im globalen Wettbewerb bestehen zu können, muss Lunke seine Infrastruktur laufend den hohen Produktionsstandards von Herstellern wie BMW anpassen. Unterschiedliche ISO-Zertifizierungen erfordern, dass alle Bewegungen im Warenwirtschaftssystem lückenlos digital dokumentiert und rückverfolgbar sind – vom Auftragseingang über die Produktion bis hin zur Verwaltung.
Servicekonzept der Zukunft: SAP à la Carte von T-Systems
Die dafür passende Lösung von T-Systems heißt Dynamic Services for SAP Applications. Sie sorgt dafür, dass sich sämtliche Service- und Betriebsleistungen rund um SAP hautnah den wechselnden Bedürfnissen von Lunke anpassen. Der Automobilzulieferer profitiert von maximaler Kostentransparenz und Einsparungen, die im Vergleich zur Vorgängerlösung bei 20 bis 30 Prozent liegen.
Auch andere Zuliefererunternehmen haben erkannt, wie wichtig es für sie ist, konsequent an ihrer IT-Strategie zu feilen. Viele sind in den letzten Jahren international expandiert und haben an der Seite der großen Hersteller weltweit Niederlassungen und Produktionsstandorte aufgebaut. Zentrale Server, Arbeitsplatzsysteme und Anwendungen müssen mitwachsen, um die zunehmend globalen Anforderungen zu erfüllen. „Ohne moderne Informations- und Kommunikationstechnologie kann die Branche ihr rasantes Tempo nicht halten“, sagt Hans-Jürgen Schwerhoff, der bei T-Systems das internationale Geschäft mit Automotivekunden verantwortet. „Nur durch die effektive Verbindung von Menschen und Technologie kann in optimierten Geschäftsprozessen Wissen vernetzt und ein echter Mehrwert geschaffen werden – von der ersten Konstruktionszeichnung bis hin zum perfekten Kundenservice.“
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