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News: DAK
Fit für die Zukunft
Die Kommunikationsinfrastruktur der DAK bekommt ein Update: Eine zentrale, auf dem Internetprotokoll (IP) basierende Plattform für Sprache und Daten.
Deutschlands zweitgrößte Krankenkasse ist das erste Großunternehmen, das seine Kundengespräche künftig über die Multi-Service-Plattform von T-Systems führt: Dank IP-Technologie werden Telefonie und Call Center Services zur Applikation aus dem Netz. Einer der Vorteile: niedrigere Kosten. Denn die bundesweit rund 14.000 Mitarbeiter in den etwa 900 Geschäftsstellen der DAK werden innerhalb des virtuellen privaten Netzes (VPN) gratis telefonieren. Zudem benötigen die DAK-Geschäftsstellen keine separaten Telekommunikationsanlagen mehr, müssen also auch nicht mehr Zeit und Kosten in deren Betrieb investieren. Insgesamt erwartet die DAK dank ihrer neuen Kommunikationslösung jährliche Einsparungen von mindestens vier Millionen Euro.
Größtmögliche Flexibilität
Niedrigere Kosten sind jedoch nicht der einzige Vorteil: Die IP-Plattform bietet der DAK auch den Einstieg in die Funktionalitäten der Computer Telephony Integration (CTI), mit denen die Geschäftsstellen ihre Kommunikation untereinander und mit den Kunden leichter steuern. So verteilt das System Anrufe automatisch an den richtigen DAK-Mitarbeiter.
„Die neue Kommunikationstechnik trägt unserer Anforderung nach größtmöglicher Flexibilität Rechnung“, sagt Claus Moldenhauer, der für IT zuständige Vorstand der DAK. „Der Gesundheitsmarkt verändert sich. Für uns ist das VPN künftig eine Möglichkeit, als Dienstleister für andere Krankenkassen im Bereich Kommunikations-Plattformen aufzutreten.“

