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OMV
Öl – ein Stoff der bewegt
Raffinerien veredeln das flüssige Gold zu einer Reihe von Produkten. Beispielsweise in Schwechat, wo die OMV zudem Pionier in Sachen Umweltschutz ist.

Die Weltwirtschaft braucht Öl. Fast zwölf Millionen Tonnen Öl pro Tag. Wie lange wird der Vorrat reichen? Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) schätzt, dass schon fast die Hälfte der bekannten und heute wirtschaftlich ausbeutbaren Reserven leergepumpt ist. Und selbst wenn man noch zusätzliche Ressourcen hinzurechnet, seien 37 Prozent hiervon schon verbraucht. Zahlen, die für überlegte Innovationen entlang der Wertschöpfungskette sprechen. Auch bei der Informations- und Kommunikationstechnik, der
ICTICT
„Eine gleichermaßen effiziente wie flexible und kostengünstige ICT“, weiß Andreas O. Raschendorfer von T-Systems, „kann nur von solchen Dienstleistern betrieben werden, die in ähnlicher Weise global aufgestellt sind wie die Ölindustrie selbst.“ Denn wie ein Ölfeld Rohstoffe birgt, so lässt sich in manchem ICT-System noch ein Sparpotenzial von bis zu etwa 25 Prozent explorieren. Dieses ‚ICT Improvement Field‘, zieht Raschendorfer eine Parallele, „bohren wir mit unserer globalen ICT-Kompetenz in der Prozessindustrie erfolgreich an.“ So werde ein Potenzial zutage gefördert, das der ICT der Ölindustrie finanzielle Freiräume für weitere Innovationen bietet.
Information and Communication Technology, zu deutsch: Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Zusammenfassung der beiden Begriffe entstand in den achtziger Jahren, um das Zusammenwachsen der Informationstechnik und der Kommunikationstechnik zu verdeutlichen.
.„Eine gleichermaßen effiziente wie flexible und kostengünstige ICT“, weiß Andreas O. Raschendorfer von T-Systems, „kann nur von solchen Dienstleistern betrieben werden, die in ähnlicher Weise global aufgestellt sind wie die Ölindustrie selbst.“ Denn wie ein Ölfeld Rohstoffe birgt, so lässt sich in manchem ICT-System noch ein Sparpotenzial von bis zu etwa 25 Prozent explorieren. Dieses ‚ICT Improvement Field‘, zieht Raschendorfer eine Parallele, „bohren wir mit unserer globalen ICT-Kompetenz in der Prozessindustrie erfolgreich an.“ So werde ein Potenzial zutage gefördert, das der ICT der Ölindustrie finanzielle Freiräume für weitere Innovationen bietet.
Die Raffinerie holt raus, was drin ist
Rohöl ist mehr als nur Energieträger. Raffinerien filtern aus einem Gemisch von mehr als 17 000 organischen Verbindungen Rohstoffe für die Farben- wie für die Pharmaindustrie heraus. Wie in Schwechat, wo die Raffinerie der OMV etwa neun Millionen Tonnen Rohöl im Jahr verarbeitet. Zuerst wird das Rohöl in einer rund 50 Meter hohen Destillationskolonne auf 350 Grad Celsius erhitzt und kühlt nach oben hin auf 150 Grad Celsius ab. So trennen sich die Bestandteile des Rohöls entsprechend ihrem jeweiligen Siedepunkt. Ganz unten verbleiben zähflüssige Rückstände wie Bitumen, ganz oben wird Gas abgezogen. Dazwischen fallen Leicht- und Mitteldestillate wie Benzin und Kerosin an.
Die Öl-Cracks
Gas, Primärbenzin, Petroleum und Gasöl werden danach entschwefelt. Seit 1985 umweltschonend. Denn da nahm die OMV als erste europäische Raffinerie eine Rauchgasentschwefelungsanlage in Betrieb. Weitere Stufen erhöhen die Oktanzahl und damit die Klopffestigkeit des Benzins. Bei hoher Temperatur, unter Druck und zum Teil mit Platinkatalysatoren werden in verschiedenen Prozessen lange Molekülketten in kürzere aufgebrochen – gecrackt.
Wer sich in der zentralen Messwarte in Schwechat einen Überblick über den gesamten Prozess verschafft, dem entschlüsselt sich dabei die Architektur auf dem 1,4 Quadratkilometer großen Gelände. So sind aus Sicherheitsgründen alle Rohre offen verlegt. Jede Farbe hat ihre Funktion. Die Löschwasserrohre etwa sind rot markiert; diejenigen, in denen Schwefelwasserstoff transportiert wird, gelb. Etwa 800 Mitarbeiter steuern die Raffinerie.
Wer sich in der zentralen Messwarte in Schwechat einen Überblick über den gesamten Prozess verschafft, dem entschlüsselt sich dabei die Architektur auf dem 1,4 Quadratkilometer großen Gelände. So sind aus Sicherheitsgründen alle Rohre offen verlegt. Jede Farbe hat ihre Funktion. Die Löschwasserrohre etwa sind rot markiert; diejenigen, in denen Schwefelwasserstoff transportiert wird, gelb. Etwa 800 Mitarbeiter steuern die Raffinerie.
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