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„Die Entscheidung der Automobilhersteller für das System CATIA hat Signalwirkung auf die Branche.“
Winfried Weber, Leiter Product Lifecycle Management bei T-Systems

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Egal, ob es um Karosserien, Motoren oder Getriebe geht – wenn die internationale Automobilindustrie mit gewaltigen Datenmengen operiert, müssen T-Systems Spezialisten in Hochgeschwindigkeit reagieren.
Ob Kombi, Coupé oder Cabrio – bevor ein Auto irgendwo auf der Welt zur Serienreife und zur Produktion freigegeben ist, fallen in den Konzeptions- und Entwicklungsphasen enorme Mengen digitaler Daten an. Häufig arbeiten dabei Ingenieure, Konstrukteure und Designer eines Konzerns, (arbeits-)zeitversetzt auf verschiedenen Kontinenten am selben Projekt. Und selbst, wenn sich ein Modell im Automarkt längst bewährt hat, tüfteln Entwickler und Ingenieure an Verbesserungen, Modulationen, Perfektionen des Vorhandenen und produzieren Daten, Daten und nochmals Daten. Unterm Strich Riesendateien, die auf sehr unterschiedlichen Systemen transportiert werden, „in unterschiedlichsten Schriftsprachen, die in gewaltigen Mengen und nicht selten über riesige Distanzen hinweg in jenen Zeitverschiebungen übermittelt, angepasst und optimiert werden müssen, die für eine globalisierte Automobilindustrie alltäglich sind,“ – so beschreibt es Markus Vogelmann, der sich bei T-Systems als Solution Manager Product Lifecycle ManagementProduct Lifecycle Management
kurz PLM. Das Management des Produktlebenszyklus bezeichnet ein IT-System, das alle Daten, die bem Entstehen, Lagern und Vertreiben eines Produkts anfallen, speichert und verwaltet. Im Idealfall greifen alle Bereiche bzw. Systeme, die mit einem Produkt in Berührung kommen, auf eine gemeinsame Datenbasis zu - von der Planung, Konstruktion, Berechnung und Fertigung bis zum Controlling, Vertrieb und Service. Ein PLM-System ist aufgrund der Komplexität nicht als käufliches Produkt, sondern als eine Strategie zu verstehen, die nach geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen verlangt.
(PLM) vornehmlich mit der Automobilindustrie beschäftigt. T-Systems hat mit seiner Daten-Konvertierungs- und Optimierungslösung COM/FOX eine herausragende PLM-Lösung. Sie ermöglicht die automatisierte Konvertierung und Datenoptimierung von 3D-Geometrie. Dabei werden auch Strukturdaten, Toleranzen, Fertigungs- und Elektrik-Informationen assoziativ zur Geometrie konvertiert.“ Einmalig dabei ist, dass diese Konvertierung durch COM/FOX im Hintergrund gleichzeitig mehrere Konvertierungs-Jobs abarbeitet und je nach Wunsch unterschiedliche 3D-Formate automatisiert erzeugt.

Alle Daten jahrzehntelang gespeichert

Auch weil der Gesetzgeber sie dazu verpflichtet, speichern die Unternehmen außerdem viele Daten, die der eigentlichen Autoproduktion vorausgehen oder sie begleiten, über Jahrzehnte. Im Zeitalter der Digitalisierung findet die Archivierung in der Automobilindustrie heute häufig im sogenannten JT-Format statt, das sich für die Speicherung etwa dreidimensionaler (3D) Modelle besonders gut eignet und das – ähnlich wie PDF für Textdokumente – einfach zu handhaben ist.
In Vergleichstest der Autoindustrie überzeugte die T-Systems-Lösung besonders, da ihre Konvertierung die unterschiedlichsten 3D-Daten, meist im Computer-Aided-Design ( CADCAD
Computer Aided Design: Computerunterstütztes Entwerfen, Konstruieren und Entwickeln in Gebieten wie Architektur, Bauwesen, Maschinenbau usw. CAD zeichnet sich durch eine sehr weit entwickelte graphische Datenverarbeitung aus.
) – System CATIA entstanden, verlustfrei, klein und leicht handhabbar in das JT-Format überträgt.
„Eines der Alleinstellungsmerkmale unserer Lösung“, sagt Markus Vogelmann, „besteht auch darin, dass wir eine korrekte Darstellung von asiatischen Zeichensätzen unterstützen“. Mandarin, Kyrillisch oder Hebräisch? Ähnliche Services, da lässt der PLM-Manager keinen Zweifel aufkommen, können „bei Bedarf jederzeit“ auch für die Konvertierung in anderen Sprachen und Schriftzeichen angeboten werden.
Mehr über die Daten-Konvertierungs- und Optimierungslösung lesen Sie in der gedruckten Ausgabe von Best Practice. Erfahren Sie auch, wie und warum T-Systems die Orchestrierung von Netzwerken in Engineering-Projekten in einem virtuellen Projekthaus zusammenführt.

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