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Sicherheit – eine Aufgabe für alle
ICT-Sicherheit lässt sich heute nur mit einer strategischen Herangehensweise des gesamten Managements erreichen – sagt Eberhard von Faber,
Leiter Strategie und Marketing für ICT-Security bei T-Systems.
Leiter Strategie und Marketing für ICT-Security bei T-Systems.

Als das World Wide Web und Vernetzung noch in den Kinderschuhen steckten, mussten Unternehmen ihre Rechenzentren einfach nur nach außen abschotten. Heute dagegen müssen IT-Systeme offen bleiben, weil mobile Mitarbeiter, Kun- den und Zulieferer rund um den Globus Zugang zu den Daten eines Unterneh- mens brauchen. Den Daten droht also Gefahr von innen und von außen, zumal Industriespione und Datendiebe immer professioneller vorgehen. „Das kann einem schon Angst machen“, sagt US-Geheimdienstkoordinator Joel Brenner.
Experten für mehr Sicherheit
Bei T-Systems sorgt ein Team von Sicherheitsprofis rund um Eberhard von Faber dafür, dass neueste Sicherheitssysteme Spione und Hacker zur Verzweiflung bringen. Er weiß, mit welche Attacken auf ihre Datenschätze Unternehmen zukünftig rechnen müssen, welche Abwehrsysteme sie schon heute auf die Zukunft vorbereiten und wo in den Unternehmen die sinnvollsten Schnittstellen liegen, um die Datensicherheit nachhaltig zu machen.
ICT-Risiken sind Geschäftsrisiken
Den neuen Herausforderungen sollten Unternehmen mit einer ganzheitlichen, strategischen Herangehensweise entgegentreten, sagt von Faber. Es müsse ein Konzert aufeinander abgestimmter Maßnahmen in allen Organisationseinheiten, Prozessen und verwendeten Systemen entstehen. Es sei schließlich das reibungslose Funktionieren der Rechen- und Kommunikationssysteme Voraussetzung dafür, dass Unternehmen überhaupt Geschäfte machen könnten. Im Ernstfall sind die Schäden enorm: geistiges Eigentum geht verloren, die Produktion gerät ins Stocken, die Reputation bei Kunden und Geschäftspartnern sinkt, die Motivation der eigenen Mitarbeiter schwindet. Von Faber rät Unternehmen daher, ein eigenes Corporate Risk Management Office zu gründen und es direkt beim Vorstand aufzuhängen.
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