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Law and Order
Knapp eine Million Kunden, 50 Unternehmensstandorte, und 300 Paragraphen, die sich ständig ändern – mit Web 2.0 Anwendungen optimiert die Deutsche BKK ihre unternehmensinterne Collaboration und meistert dabei täglich neue gesetzliche Hürden.
Die Information vom CEO kommt direkt auf den Bildschirm: „Die Deutsche BKK begrüßt das klare Bekenntnis der Bundesregierung zur elektronischen Gesundheitskarte“. Wenn Achim Kolanoski, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Betriebskrankenkasse, zu gesundheitspolitischen Themen öffentlich eine Erklärung abgibt, informiert er darüber die 1400 Mitarbeiter des Unternehmens über Twitter und verknüpft seine Nachricht über einen codierten Link mit der entsprechenden Pressemitteilung der BKK. Twitter-Newsfeed ist nur eins von einer ganzen Reihe Features, mit denen die Mitarbeiter des Krankenversicherers die Intranet-Oberfläche des Unternehmens ihren individuellen Wünschen anpassen und so in allen unternehmensrelevanten Themen immer auf dem neusten Stand bleiben.
Nahezu täglich ändern Gesetzesanpassungen, Ergänzungen, Kommentare der Sozialgerichte – und nicht zuletzt die daraufhin neu zu verfassenden Kundenanschreiben – den Status der Auskünfte, die die Kundenberater ihren Gesprächspartnern geben können. Was gestern noch richtig war, ist heute schon falsch.
„Das Sozialgesetzbuch mit seinen rund 300 Paragraphen unterliegt praktisch einer politischen Dauerreform“, sagt Lydia Krüger, Leiterin der internen und externen BKK-Kommunikation. „Da wird für uns quasi zum ‚law and order‘, unsere Mitarbeiter buchstäblich up-to-date zu halten. Und zwar schnell und übersichtlich, denn das erwartet auch der Kunde“.
Nahezu täglich ändern Gesetzesanpassungen, Ergänzungen, Kommentare der Sozialgerichte – und nicht zuletzt die daraufhin neu zu verfassenden Kundenanschreiben – den Status der Auskünfte, die die Kundenberater ihren Gesprächspartnern geben können. Was gestern noch richtig war, ist heute schon falsch.
„Das Sozialgesetzbuch mit seinen rund 300 Paragraphen unterliegt praktisch einer politischen Dauerreform“, sagt Lydia Krüger, Leiterin der internen und externen BKK-Kommunikation. „Da wird für uns quasi zum ‚law and order‘, unsere Mitarbeiter buchstäblich up-to-date zu halten. Und zwar schnell und übersichtlich, denn das erwartet auch der Kunde“.
Intranet als Collaboration-Portal
Mit dem Entschluss, ihr Intranet mit Hilfe von Web 2.0 Elementen zu einer unternehmensweiten, interaktiven Informationsdrehscheibe auszubauen, liegt die Deutsche BKK im Trend: Nach einer Studie der Markforscher von Berlecon Research wirken sich Web-2.0-Technologien wie Wikis, Blogs oder Social Bookmarking positiv auf die innerbetriebliche Kommunikation, das Wissens-Management sowie die interne Zusammenarbeit aus. Allerdings werden diese Anwendungen laut Berlecon bisher bei rund 90 Prozent aller deutschen Firmen weder abteilungsübergreifend noch unternehmensweit eingesetzt.
Um das zu ändern, beauftragte die Deutsche BKK T-Systems mit der kompletten Neugestaltung des Portals. Heute informieren verschiedene Nachrichtenticker die Mitarbeiter stets aktuell über unterschiedliche Themenbereiche. Ist ein Sachbearbeiter der erfahrene Ansprechpartner für Reha, Pflege oder Hilfsmittel, hat er die aktuellen Informationen zu seinem Spezialgebiet automatisch „auf dem Schirm“. Ebenso entscheiden die Mitarbeiter, von welchen Online-Medien wie BILD, Welt oder ’SPIEGEL Online sie sich mit News aus der Gesundheitswirtschaft versorgen lassen. Darüber hinaus zeigt ein zentraler Kalender auf einen Blick alle kunden- und mitarbeiterrelevanten Termine.
Um das zu ändern, beauftragte die Deutsche BKK T-Systems mit der kompletten Neugestaltung des Portals. Heute informieren verschiedene Nachrichtenticker die Mitarbeiter stets aktuell über unterschiedliche Themenbereiche. Ist ein Sachbearbeiter der erfahrene Ansprechpartner für Reha, Pflege oder Hilfsmittel, hat er die aktuellen Informationen zu seinem Spezialgebiet automatisch „auf dem Schirm“. Ebenso entscheiden die Mitarbeiter, von welchen Online-Medien wie BILD, Welt oder ’SPIEGEL Online sie sich mit News aus der Gesundheitswirtschaft versorgen lassen. Darüber hinaus zeigt ein zentraler Kalender auf einen Blick alle kunden- und mitarbeiterrelevanten Termine.
Schnelle und standortunabhängige Zusammenarbeit
Entscheidend ist für die Deutsche BKK die neue Funktion des Intranets als Plattform für die Zusammenarbeit: „Macht ein Mitarbeiter positive Erfahrungen mit einem neuen Vertriebsmodell, stellt er dieses Wissen einfach in eines unserer Foren, alle Kollegen erfahren davon und können gemeinsam an Verbesserungen arbeiten“, so Lydia Krüger. Als Highlight des neuen Intranets gilt bei den Mitarbeitern der „Vorstandsblog“, in dem Deutsche BKK-Chef Achim Kolanoski etwa die neue strategische Ausrichtung des Unternehmens vorstellt, vom bundesweiten Unternehmens-Geherwettbewerb „10.000 Schritte am Tag“ berichtet oder über seinen unlängst zurückliegenden Besuch des Bereichs „Versorgungsmanagement“ in Hannover bloggt.
Fazit von Lydia Krüger: „So macht unser neues Portal von T-Systems das Unternehmensgeschehen wirklich transparent – von der Basis bis zum Top-Floor für alle Mitarbeiter.“

