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Shell: Übergang erfolgreich
30. Juli 2008
T-Systems hat, wie vorgesehen, für Shell die Infrastruktur der globalen Rechen- und Speicherzentren sowie 900 IT-Spezialisten übernommen. Damit ist ein Meilenstein im Mega-Outsourcingprojekt erreicht.
Outsourcing: Start für Shell geglückt
Die Leistungen, die T-Systems für Shell erbringt, sind global - und genau da lag auch eine der Herausforderungen für den Übergang der Verantwortung. Der
ICTICT
Information and Communication Technology, zu deutsch: Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Zusammenfassung der beiden Begriffe entstand in den achtziger Jahren, um das Zusammenwachsen der Informationstechnik und der Kommunikationstechnik zu verdeutlichen.
-Dienstleister hat Infrastruktur und Mitarbeiter in den Niederlanden, Großbritannien, USA, Kanada und Malaysia übernommen. Mit Erfolg - der Betrieb aller fünf Shell-Rechenzentren läuft nun seit Kurzem über T-Systems, und 99,2 Prozent der vom Vertrag direkt tangierten Shell-Mitarbeiter sind zur Telekom-Tochter gewechselt. "Die hohe Akzeptanz bei den Shell-Mitarbeitern hat uns gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, und auch unsere Kulturen und unsere Leute gut zusammen passen“, sagt Fritz W. Lorenz. Der ehemalige Chef der Rechenzentren bei Shell, wechselte selbst kürzlich vom Mineralölkonzern zu T-Systems und verantwortet dort nun das Sales & Service Management für den Kunden Shell. Sein Kollege Joe Salinger, Global Account Manager für Shell, betont, dass T-Systems mit dem Deal die globale Reichweite entscheidend verbessert und wichtiges Know-how dazu gewonnen habe. „Die im Zuge des Deals übernommenen Standorte in den USA, den Niederlanden, England und Malaysia bilden für uns ein Sprungbrett für weiteres Wachstum in den Regionen.“ Vorteil mit Dynamic Services
Im nächsten Schritt wird T-Systems die Serverlandschaft für Shell konsolidieren und einen Großteil der
SAPSAP
Die SAP AG ist einer der größten Hersteller für Unternehmenssoftware.
-Leistungen auf die eigene Dynamic Services Plattform in München verlagern. Das Dynamic Services Modell war einer der entscheidenden Gründe dafür, dass T-Systems im März 2008 den Zuschlag für den 1-Milliarde-Euro-Vertrag von Shell erhielt. Denn damit investiert der Mineralölkonzern nicht mehr selbst in seine komplette Infrastruktur, sondern bezieht Infrastrukturservices künftig von T-Systems. So kann Shell Kapazitäten wie Bandbreite, SAP oder Datenspeicherplatz an den Geschäftsverlauf anpassen, die Kosten spürbar senken und sich auf das Kerngeschäft konzentrieren. T-Systems gehört weltweit zu den führenden Anbietern von Dynamic Services. 

