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Die Matrix für das Büro von morgen
6. August 2008
Räume, die Mitarbeiter beim Eintreten erkennen und sich automatisch auf deren Licht- und Klimabedürfnisse einstellen. Das und noch viel mehr ermöglichen moderne IP-Netze.

„Es ist ein Unterschied, ob man den Weg nur kennt oder ob man ihn beschreitet“. Dieser Satz aus dem Film „Matrix“ könnte auch ein Leitsatz sein für die T-Labs in Berlin. Hier entwickeln Forscher der Deutschen Telekom gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin und weiteren Partnern unter anderem auch neue Konzepte für Arbeitsplätze und Bürogebäude. Sie verbinden hierzu die reale Umgebung mit der virtuellen Rechnerwelt. Herzstück dabei ist ein IP-Netz von T-Systems.
Ein Tag im Büro „Zukunft“
Über Buchungssysteme, die sich auch schon während der Fahrt ins Büro via Handy oder zuhause übers Internet steuern lassen, findet der Mitarbeiter einen freien Schreibtisch. Sobald er seine persönliche
RFIDRFID
Radio Frequency Identification (Identifizierung per Funk) ist die Technologie zur berührungs- bzw. drahtlosen Erkennung von Informationen mit Hilfe von Funkwellen. Ein RFID-System setzt sich zusammen aus einem Transponder und einem Erfassungs-/Lesegerät. Ein Transponder ist ein Gerät, welches eingehende Signale aufnimmt und automatisch darauf antwortet. In Verbindung mit RFID werden diese Transponder TAGs genannt, von denen aktive und passive Varianten existieren. Das TAG wird an einem Objekt angebracht, wodurch die darauf gespeicherten Informationen kontaktlos ausgelesen werden können. Somit ist das Objekt eindeutig identifizierbar.
-Karte an ein Lesegerät am Schreibtisch hält oder am IP-Telefon eine PIN eingibt, stellt sich sein Nutzerprofil am Telefon selbstständig ein und auch die Arbeitsplatzbeleuchtung passt sich an. Ein digitaler Büroplan auf einem Informations-Display zeigt seinen Kollegen, welchen Platz er gebucht hat. Sie können seinen gegewärtigen Aufenthaltsort auch auf der sogenannten Magic Map suchen. Diese lokalisiert den Kollegen über seine Karte oder auch wenn er sein IP-Telefon nutzt, sofern er dem zugestimmt hat. Besprechungen lassen sich über ein Online-Portal planen und die benötigten Dokumente vorab in einem virtuellen Datenraum speichern, auf den die Teilnehmer sicher zugreifen. Die Einladung erfolgt per Outlook. Somit kennt das System die Namen der Teilnehmer und erteilt ihnen mit ihrer RFID-Karte die Zugangsberechtigung. Das digitale Türschild zeigt beim Meeting den Namen der Veranstaltung an. Interaktive Whiteboards zeigen im Raum die Agenda an. Während einer Präsentation werden die Anmerkungen an der Tafel erfasst und stehen im Anschluss allen Teilnehmern auf ihren Rechnern zur Verfügung.
Durch die Integration diverser auf dem Internet-Protokoll basierender Systeme lässt sich so die Arbeit im Büro noch effizienter gestalten.

