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Serie: Cloud Computing: End-to-End 11. Juli 2012

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End-to-End Cloud Computing

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Cloud Computing: End-to-End

Bei zu schwachen Datenleitungen stellen Cloud-Anwendungen ihren Dienst ein, sagt Experton-Analyst Wolfgang Schwab.
Nicht mehr ausschließlich Sicherheitsbedenken, sondern auch Ängste vor Performance-Schwächen gehören mittlerweile zu den größten Hemmschwellen bei der Einführung von Cloud-Lösungen. Dies ergab eine Studie von Alcatel-Lucent unter mehr als 3.000 IT-Entscheidern weltweit. Hinsichtlich der Cloud-Leistung bei Stabilität, Reaktionszeit und End-to-End-Verfügbarkeit sehen die CIOs demnach die größten Herausforderungen. Sie benennen die Leistungsfähigkeit sogar als wichtigsten Aspekt, der bei Cloud-Lösungen besser werden muss. Und das ist offensichtlich nicht zu weit hergeholt, denn was Unternehmen bei nicht adäquat arbeitenden Netzinfrastrukturen droht, weiß Analyst Wolfgang Schwab von der Experton Group. „Im schlimmsten Fall werden die Antwortzeiten für Anwender unerträglich. Im allerschlimmsten Fall wird das Netzwerk sogar so langsam, dass Anwendungen aufgrund von Time-Outs ihren Dienst einstellen“, so der Infrastruktur-Fachmann.
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APM sorgt für Nutzer-Zufriedenheit

Und auch unter nicht-technischen Aspekten ist strikte End-to-End-Performance entscheidend, wie eine IDC-Studie herausfand: Sie sorgt für eine erhöhte Zufriedenheit der Nutzer und im umgekehrten Fall für eine deutliche Senkung der Produktivität. Denn sie beeinflusst die Performance von Transaktionen deutlich und verursacht somit im negativen Fall also auch Kosten. Unternehmen, beziehungsweise ihre Cloud-Provider, sollten deshalb für ein adäquates, lückenloses Application Performance Management (APM) sorgen. Dieses reduziert dann vor allem die Datenmenge auf den Wide-Area-Network-Datenleitungen (WAN). In Frage kommt es demnach speziell für große, international aufgestellte Unternehmen. „APM ist“, so Wolfgang Schwab, „insbesondere dann interessant, wenn die Datenleitungen an ihrer Kapazitätsgrenze betrieben werden oder Regionen versorgt werden müssen, wo es keine ausreichenden Bandbreiten gibt oder die Kosten dafür wirtschaftlich nicht darstellbar sind.“ Und selbst in Ballungszentren der westlichen Welt sei APM eine sinnvolle Technologie. Gerade in Zeiten, in denen mobile Anwendungen und die Cloud zunehmend die IT-Infrastruktur der Unternehmens-IT veränderten, spielt APM eine immer wichtigere Rolle, lautet darüber hinaus das Ergebnis einer Umfrage der britischen Marktforscher von Quocirca.

Lastreduktion um bis zu 80 Prozent

Der wichtigste Schritt zu einem leistungsfähigen APM ist nach Meinung des Analysten Schwab die detaillierte Analyse der Anwendungen nach den Unterscheidungen „geschäftskritisch“ beziehungsweise „unkritisch“ und nach Userzahlen. Geprüft werden muss also: „Wo werden die meisten Daten erzeugt und verschickt und wo müssen sie hin“, so Schwab. Die durchschnittliche Lastreduktion von APM liegt dabei „zwischen 40 und 80 Prozent. Wie viel im konkreten Fall zu erwarten ist, hängt von der Art der Applikation ab“, weiß Wolfgang Schwab. Allerdings: „Es bedarf einiger Erfahrung, um dies im Vorfeld abschätzen zu können. Generell sollte nicht auf das letzte Kilobit optimiert werden, die Infrastruktur muss auch mit und ohne APM einem organischen Wachstum standhalten können“.

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